LUZERN: Stocker: Kokain als falsches «Heilmittel»

Der Littauer Gemeinderat Beat Stocker nimmt Stellung zu seinem Kokainkonsum. Er habe «aus gesundheitlichen Gründen» zur Droge gegriffen.

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Beat Stocker an einer Medienorientierung am 6. August. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Beat Stocker an einer Medienorientierung am 6. August. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

«Aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich 2005 zum Einsatz des falschen "Heilmittels" verleiten lassen», schreibt Beat Stocker auf seiner Webseite www.stocker-beat.ch . Der damalige «Ausrutscher» sei jedoch von kurzer Dauer gewesen, «denn die Einsicht, dass dies nicht der richtige Weg ist, war schnell gekommen».

Stocker, von Beruf Fahrlehrer, war nach eigenen Angaben am 3. Oktober 2005 in eine Polizeikontrolle geraten und auf Alkohol und Betäubungsmittel getestet worden. Wegen eines «kleinen Kokainbefundes» in seinem Blut sei ihm daraufhin für neun Monate der Führerausweis entzogen worden.

Im ersten Halbjahr 2006 habe er seine Blutwerte periodisch kontrollieren lassen. Dabei sei ihm kein Drogenkonsum mehr nachgewiesen worden. Laut Stocker ist die Strafuntersuchung wegen Nötigung, Amtsmissbrauchs sowie Fahrens unter Drogeneinfluss im Juli 2006 eingestellt worden.

Stocker betont auf seiner Webseite, stets «offen und transparent» informiert zu haben. An seiner Kandidatur für den vakanten Sitz im Luzerner Stadtrat hält er fest.

bac

Mehr zu diesem Thema am Samstag in der «Neuen Luzerner Zeitung»