LUZERN: Störche blühen im Seetal auf

Seit 2008 sind im Seetal wieder Störche heimisch. Seither ist die Population stetig gewachsen. Es hat aber noch Platz für weitere Vögel.

Florian Weingartner
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Fruchtbarer Boden: 15 Jungvögel von sechs verschiedenen Storch-Brutpaaren wurden diesen Sommer im Seetal ausgebrütet. (Bild: PD)

Fruchtbarer Boden: 15 Jungvögel von sechs verschiedenen Storch-Brutpaaren wurden diesen Sommer im Seetal ausgebrütet. (Bild: PD)

Bild: Niklaus Troxler / Pro Natura Luzern
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Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Bild: Niklaus Troxler / Pro Natura Luzern
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Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Störche (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Bild: Niklaus Troxler / Pro Natura Luzern

Im Seetal, wo 2008 ein erstes Paar erfolgreich brütete, sind in diesem Sommer gegen 15 Jungvögel von sechs verschiedenen Brutpaaren ausgebrütet worden. Je drei Paare brüteten heuer auf dem Gemeindegebieten von Hochdorf und Hitzkirch. Und sie sorgten dafür, dass im Seetal wohl noch kaum je so viele Jungvögel wie in diesem Jahr ausflogen. Im letzten Jahr gingen wegen dem nassen Frühling bis auf zwei Jungtiere alle ein. 2012 waren 11 Jungstörche ausgeflogen.

Besonders beliebt ist der Baldeggersee. Dort finden die Störche beste Lebensbedingungen vor. Die mehrheitlich unverbauten Ufer, die von der NaturschutzorganisationPro Natura angelegten Flachwasserzonen und Feuchtwiesen sind für die Aufzucht von Jungen ideal. Störche ernähren sich unter anderem von Regenwürmern, Heuschrecken, Mäusen, Fröschen und Molchen.

Im übrigen Kantonsgebiet noch drei weitere Paare erfolgreich gebrütet. Je eines in Sempach, Rothenburg und Egolzwil. Das Paar, welches sich in der Vergangenheit in Meggen niedergelassen hatte, ist hingegen nach Buochs abgewandert.