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LUZERN: Sursee will zukünftig Wasser aus Emmen beziehen

Aquaregio Wasser-Sursee-Mittelland will in Zukunft Wasser aus der Gemeinde Emmen erhalten. Denn im Hochsommer oder bei einem Ausfall eines der grossen Werke könnten Versorgungslücken entstehen.
Das Wasser aus dem Emmer Reservoir Rippetschwand sollen bald Surseer und Sempacher trinken. (Bild: pd)

Das Wasser aus dem Emmer Reservoir Rippetschwand sollen bald Surseer und Sempacher trinken. (Bild: pd)

Emmen soll Sursee und Semprach künftig Trinkwasser liefern. Der Gemeinderat Emmen und die Aquaregio Wasser-Sursee-Mittelland haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, wie sie am Dienstag mitteilen. Ein technischer Bericht habe aufgezeigt, dass beim Ausfall eines grossen Werkes wie beispielsweise dem Seewasserwerk Sempach oder des Grundwasserwerkes Sursee sowie für den Spitzenbedarf eine Menge von bis zu 5'000 m³ Wasser pro Tag fehle, so Aquaregio. Diesen Bedarf könnte Wasser aus Emmen decken. Aquaregio und die Gemeinde Emmen gehen dabei von einem durchschnittlichen Bedarf vom 2'500 m³ aus, was dem Volumen eines olympischen Schwimmbeckens entspricht.

Der Anteil des Emmer Wassers am täglichen Bedarf der Mitellandregion wird voraussichtlich 10 bis 20 Prozent betragen. Das Trinkwasser wird ab dem Reservoir Rippetschwand bezogen. Eine Transportleitung soll das Wasser an den Sempachersee führen. Mittels einer Seeleitung wird das Wasser bis nach Sursee weiter geleitet und in das Leitungssystem der Aquaregio einespiesen und mit Wasser der aus anderen Reservoirs vermischt. Die Transportleitung könnte innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre realisiert werden. Der Gemeinderat Emmen muss den Vertrag aber zunächst noch dem Einwohnerrat unterbreiten.

Die Gemeinde Emmen nutzt bisher rund zwei Drittel ihrer Kapazität. Würde sie zukünftig Wasser ausliefern, wäre die vorhandene Kapazität zu 80 Prozent ausgelastet. Investitionen seien lediglich in den Anschluss notwendig. «Die bestehenden Anlagen und das Leitungsnetz von Emmen können diese Mengen nach wie vor bewältigen», sagt Bernhard Kuhn, Leiter Tiefbau und Werke der Gemeinde Emmen, zum Vorhaben. Der Emmer Gemeinderat geht davon aus, dass der Wasserpreis durch eine grössere Fördermenge konstant gehalten werden kann.

pd/spe

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