LUZERN: Suspendierter Polizist: So beurteilt ihn Hensler

«Tadellos» und «verhältnismässig»: Das schreibt Kommandant Beat Hensler in den Leumundsbericht des inzwischen suspendierten Polizeioffiziers während der Luchs-Untersuchung.

Jérôme Martinu
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Beat Hensler, Kommandant der Luzerner Polizei. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Beat Hensler, Kommandant der Luzerner Polizei. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Er sei ein «wichtiger Leistungsträger» der Luzerner Polizei, heisst es in einem Leumundsbericht zum seit einigen Tagen wegen einer umstrittenen Beförderung suspendierten Polizeioffizier. Dieser hatte an Weihnachten 2010 seine Freundin verprügelt.

Der Leumundsbericht ist von Kommandant Beat Hensler wegen der Untersuchungen im bekannten Fall Luchs im April 2009 verfasst worden. Der suspendierte Polizist ist einer der beiden angeklagten Einsatzleiter jener misslungenen Verhaftungsaktion von 2005 in Arth. Der Polizeichef gewährt seinem Kaderpolizist volle Rückendeckung. Er habe «sowohl in fachlicher, methodischer Hinsicht wie auch im Bezug auf die Sozialkompetenz stets höchste Leistungen vollbracht».

Vor Bundesgericht?

Aktuell ist der Fall Luchs nach wie vor hängig. Dies nach dem zweitinstanzlichen Freispruch vom 19. April 2013 durch das Schwyzer Kantonsgericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Luchs-Opfer haben beim Kantonsgericht eine schriftliche Urteilsbegründung verlangt. Beim Anwaltsbüro der Luchs-Opfer heisst es auf Anfrage: «Dass wir das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen, ist nach aktuellem Stand eher wahrscheinlich.»

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