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LUZERN: Symbolischer Spatenstich für Innenumbau des Gemeindezentrums der Lukaskirche

Bald wird mit dem Umbau des Gemeindezentrums begonnen. Äusserlich wird man dem Gebäude nach der Erneuerung nicht viel anmerken. Abgesehen von einer heiklen Etappe, die im Herbst beginnt.
Beim symbolischen Spatenstich im Lukas-Zentrum (von links): Bauverantwortliche Nicole Signer, Kirchenpflegepräsidentin Michaela Bühler-Jensen, Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Kirchenvorstandspräsidentin Marlene Odermatt. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 18. Januar 2018))

Beim symbolischen Spatenstich im Lukas-Zentrum (von links): Bauverantwortliche Nicole Signer, Kirchenpflegepräsidentin Michaela Bühler-Jensen, Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Kirchenvorstandspräsidentin Marlene Odermatt. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 18. Januar 2018))

Nach einer langen Planungs- und Vorbereitungszeit werden im ­Lukas-Gemeindezentrum beim Luzerner Vögeligärtli nun richtige Nägel eingeschlagen. Im Dezember 2014 genehmigte der grosse Kirchenrat den Projektkredit über 850 000 Franken für die Renovation des Gemeindezentrums der Lukaskirche. Rund drei Jahre später wurde gestern mit einem symbolischen Spatenstich der Umbau lanciert.

«Die ersten Aufträge sind vergeben, es kann losgehen», sagte Nicole Signer, Bauverantwortliche der reformierten Kirche, vor rund 40 Anwesenden. Äusserlich werde man dem Lukas-Zentrum nach dem Umbau nicht viel ansehen. Ziel sei, die alte Qualität mit den heutigen Anforderungen zu kombinieren. So bleibt etwa der Parkettboden im grossen Saal erhalten. Er wird, wie auch die grosse Fensterfront, überarbeitet und erneuert. Und die Bühne, die neu gestaltet wird, soll laut Signer dereinst auch als Cafeteria-Treffpunkt dienen.

Neue Räume in Dachgeschoss und Keller

Die ersten Arbeitsschritte erfolgen an den Garagen bei der Habsburgerstrasse. Diese werden laut Signer abgerissen. In den kommenden Tagen wird der Fokus jedoch auf die Dokumentation für den Denkmalschutz gelegt sowie auf die baulichen Massnahmen für die Schadstoffsanierung, bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Insgesamt wird das 1935 erbaute Kirchgemeindezentrum sanft aufgefrischt. Für das Dachgeschoss, wo helle neue Büroräume entstehen, trifft dies jedoch nicht zu: Im Herbst wird das Dach komplett erneuert und ausgebaut. Diese Bauphase ist insofern heikel, weil die Bauleute auf trockenes Wetter angewiesen sind. Auch im Untergeschoss wird mit der grossen Maurerkelle angerührt. Entstehen wird ein Gartengeschoss mit natürlicher Belichtung. Die Räume werden als Büro oder Unterrichtsräume genutzt.

Michaela Bühler-Jensen, Präsi­dentin der Kirchenpflege der Reformierten Kirche Stadt Luzern, verspricht sich vom Umbau viel für ihre Gemeinde: «Sowohl in gesellschaftlicher als auch in kirchlicher Hinsicht werden die offenen Räumlichkeiten nach aussen noch mehr die Botschaft vermitteln: Wir laden euch ein, ihr seid alle willkommen.» Marlene Odermatt, Präsidentin des Kirchenvorstands der Reformierten Kirche Luzern, sagte: «Wir übergeben das Zentrum den Handwerkern, nehmen es aber 2019 gerne wieder zurück.»

Die Reformierte Kirche Luzern investierte mit der Erneuerung in das Gemeindezentrum der Lukaskirche rund 8,27 Millionen Franken.

Roger Rüegger

roger.rueegger@luzernerzeitung.ch

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