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LUZERN TANZT: Johnny Burn kann auch tanzen

Die Bewegungskampagne «Luzern tanzt» hat dieses Jahr mit Johnny Burn einen Botschafter. Hoch motiviert zeigt er, dass man beim Tanzen nichts verlieren kann.
Johnny Burn zeigt mit den Pure-Tänzerinnen, wie Mann beim Tanzen Spass haben kann. (Bild: Pius Amrein)

Johnny Burn zeigt mit den Pure-Tänzerinnen, wie Mann beim Tanzen Spass haben kann. (Bild: Pius Amrein)

Tanzen, so hat eine Studie ergeben, ist die körperliche Betätigung, die auch Nichtsportliche am ehesten zu tun in Betracht ziehen. Wohl weil Tanzen eben nicht in erster Linie als Sport aufgefasst wird. Dies nimmt die Dienststelle Gesundheit und Sport des Kantons gemeinsam mit dem Tanzfest Luzern zum Anlass, mit «Luzern tanzt» möglichst viele Menschen zum Tanzen zu bewegen. Heuer hat sie dazu Sänger, Musiker und Comedian Johnny Burn als Botschafter geholt.

Zahlreiche Tanzdarbietungen von Ballett über orientalischen Tanz bis hin zu Rock ’n’ Roll auf der Eventbühne zogen am Samstag die Zuschauer an. Diese kamen auch in den Genuss des Auftritts des Tanz-Botschafters, der Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm «Wok the Line» und eigens einstudierte Tänze mit der Tanzgruppe Pure zum Besten gab.

«Tanzen macht richtig Spass»

«Da ich mich sehr gern zu Musik bewege und tanze, habe ich sehr gern Ja gesagt, als ich vom Kanton angefragt wurde, ob ich Botschafter sein möchte», sagt Johnny Burn, der sonst als Komiker unterwegs ist. Egal zu welcher Musik, er tanze einfach gerne – sogar zu Kuschelrock. «Ich habe vor x Jahren sogar mal so einen Standardtanzkurs gemacht. Aber heute bin ich eher ein Allein-Tänzer», schmunzelt er.

Dass in der Schweiz Männer oft nicht tanzend anzutreffen sind, versteht Johnny Burn nicht wirklich. «Mein Auftritt hier ist eine gute Gelegenheit, den Männern zu zeigen, dass man beim Tanzen nichts zu verlieren hat. Im Gegenteil. Es macht richtig Spass.» Spass machte es auch dem Publikum, das amüsiert war ob Johnny Burns Asiaten-Klischees und bei Songs wie «Ech schtoh gärn ah» mitklatschte.

Ob Johnny Burns Programm an die Luga passt, sei mal dahingestellt. Einige Pointen sind nämlich nicht gerade jugendfrei. Doch mit seiner Motivation und seinem breiten Grinsen vermochte er das Publikum aus der Reserve zu locken. Es wurde mitgeschunkelt und gesungen, als er seinen «Tuk-Tuk-Song» performte und mit den Pure-Tänzerinnen tanzte. Den Höhepunkt bildete aber seine Choreografie zu «How Deep Is Your Love», die mit viel Enthusiasmus und einem Augenzwinkern von Johnny Burn auf die Bretter gebracht wurde. Pure verlieh auch diesem Auftritt die tänzerische Eleganz. Die Choreografie zu Johnny Burns Luga-Tänzen stammt von der Choreographin Jaqueline Heutschi.

Das Publikum schwang auch selber das Tanzbein: Die Tanzschule Strebel, Wanna Dance und der Rock-’n’-Roll Club Sixteen verpassten den Tanzfreudigen einen Crashkurs in Discoswing, Jive und Salsa. Gleich beim ersten Kurs machten schon etwa 40 Leute mit. Die Männer haben aber beim Auftritt von Johnny Burn wohl nicht gut zugehört. Sie stellten nämlich nur einen Viertel der Teilnehmer. Zum Schluss legte DJ Andy Wolf noch Tanzhits auf.

Natalie Ehrenzweig/nop

stadt@luzernerzeitung.ch

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