LUZERN: Taxifahrer lassen Kunden einfach stehen

Viele Luzerner Taxifahrer weigern sich, kurze Strecken zu fahren. Damit verstossen sie gegen das Gesetz.

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(Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

(Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Wer am Bahnhof Luzern ein Taxi nehmen will, muss damit rechnen, stehengelassen zu werden. Dies geschieht immer öfters, wie Anton Enz, Fachverantwortlicher des Luzerner Taxiwesens, bestätigt.

Der Grund: Viele Taxifahrer fahren keine kurzen Strecken, weil sich diese für sie finanziell nicht lohnen. Lieber warten sie auf den nächsten Kunden, der einen weiteren Weg fahren will und dem Chauffeur damit höhere Einnahmen beschert. Das Problem ist nur: Mit dieser Praxis verstossen die Taxihalter gegen das Taxireglement.

Anton Enz ärgert sich über die schwarzen Schafe unter den Taxifahrern. Diese würden dem Image der Stadt schaden. Er fordert Kunden, die von einem Taxifahrer stehengelassen wurden, deshalb dazu auf, Anzeige zu erstatten. «Nur so können fehlbare Chauffeure verzeigt werden», so Enz. Die fehlbaren Chauffeure müssen mit Bussen oder gar mit dem Ausweisentzug rechnen.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».