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«TecDay» an der Kanti Seetal: Von Schulhausplanung und Müll im Weltall

Am «TecDay» von Mittwoch drehte sich an der Kantonsschule Seetal alles um Naturwissenschaften und Technik. Verschiedene Workshops brachten die Schüler zum Staunen – andere forderten Fantasie.
Martina Odermatt
Am «TecDay» navigierten Schüler eine Drohne nur anhand derer Kamera. (Bild: Pius Amrein; Hochdorf, 7. November 2018)

Am «TecDay» navigierten Schüler eine Drohne nur anhand derer Kamera. (Bild: Pius Amrein; Hochdorf, 7. November 2018)

Am Mittwoch stand der Stundenplan der Kantonsschule Seetal in Hochdorf für einmal Kopf. Statt mit Französisch- oder Englischvokabeln, befassten sich die über 400 Schüler am «TecDay» etwa mit dem Einfluss der Handystrahlen auf den Körper oder lernten, wie die Fotovoltaikanlage auf dem Schulhausdach funktioniert oder wie der Entwurf einer Brücke Wirklichkeit wird. Beim ersten Tecday der Kanti Seetal drehte sich alles um Technik und Naturwissenschaften. Wie schon andere Kantonsschulen organisierte die Kanti Seetal den Anlass gemeinsam mit der Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften. Rund 30 Experten aus verschiedenen Organisationen gaben Einblick in ihr Fachgebiet und experimentierten mit den Schülern.

Eine dieser Experten war Kornelia Kunstmann. Die Wissenschaftlerin des Swiss Space Centers sprach mit den Schülern etwa über den Schrott, der im Weltall umherschwirrt und welche Lösungsansätze dafür an Schweizer Universitäten erarbeitet werden. Zum Beispiel soll ein Schweizer Satellit ins All geschickt werden, um dort alte oder nicht mehr funktionstüchtige Satelliten zu «fangen» und zu entsorgen. «Ich wusste gar nicht, dass es im All so viele Satelliten gibt. Die legen sich fast wie eine Decke um die Erde», sagte ein Schüler nach dem Workshop. «Und dass die Schweiz im Weltall aktiv ist, war mir auch nicht bewusst.»

Im Anschluss an die Theorie durften die Schüler selbst «Satelliten einfangen». In der Turnhalle war ein kleiner Parcours aufgebaut, welchen die Schüler mit einer Drohne absolvieren mussten. Da Weltraumforscher ihre Rakete irgendwann aus den Augen verlieren, mussten sich auch die Drohnenpiloten blind auf die Kameraübertragung auf ihrem Tablet verlassen. Das Gerät wurde hinter einem blickdichten Vorhang gesteuert. Ziel war es, mit der Drohne ein Bild von einem Würfel zu machen und dann eine Punktlandung auf der Startposition hinzubekommen.

Schule sollte Platz für Erholung bieten

In einem anderen Schulzimmer befassten sich die Schüler derweil mit einem näherliegenden Thema. Wortwörtlich, denn, wie der Name des Workshops «Entwerft euer Schulgelände!» bereits verrät, durften die Schüler hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Verbesserungen des Schulhausgeländes vorschlagen. Und die Schüler liessen sich nicht zweimal bitten. Von eher fantasievollen Vorschlägen wie einer Seilbahn von einem Ende des Geländes zum anderen oder einem Fussballstadion für den schuleigenen Fussballverein bis hin zu bescheideneren Wünschen wie einer Wohlfühloase, einem Pool oder einem Beachvolleyballfeld war alles dabei. «Wir verbringen den ganzen Tag in der Schule. Da ist es wichtig, dass wir auch einen Ort zum Entspannen haben», erklärte eine Schülerin ihre Pläne für das Schulgelände.

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