LUZERN: Termin eingehalten – doch Projekt bleibt Zitterpartie

Die Gütsch-Besitzer haben das Ultimatum der Stadt Luzern eingehalten. Ob es auch mit der nächsten Deadline klappen wird, ist aber äusserst fraglich.

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Die Gerüste sind bereits da: An diesem Ort soll in wenigen Monaten die neue Gütsch-Talstation stehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Gerüste sind bereits da: An diesem Ort soll in wenigen Monaten die neue Gütsch-Talstation stehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Es geht vorwärts auf dem Gütsch. Die Bauherrin, die Château Gütsch Immobilien AG hat am Freitag die dritte von insgesamt fünf von der Stadt diktierten Auflagen erfüllt. Wie die Stadt Luzern in einer Medienmitteilung schreibt, sind die «Unternehmerverträge für den Bau der Talstation und des Schräglifts innert Frist eingetroffen.» Konkret handelt es sich dabei um den Nachweis der Verträge etwa für die Baumeisterarbeiten oder Elektroinstallationen. Manuela Jost, Baudirektorin der Stadt Luzern: «Wir haben die Unterlagen erhalten und geprüft. Die Voraussetzungen für die Bauarbeiten sind nun gegeben», sagt sie.

Nächster Termin: 31. Oktober

Doch mit der Einhaltung der Frist, die gestern auslief, sind längst noch nicht alle von der Stadt im März beschlossenen Auflagen erfüllt. Denn jetzt muss gebaut werden, und dies ziemlich schnell. Eine weitere Auflage der Stadt ist: die Gütschbahn muss bis spätestens am 31. Oktober betriebsbereit und eröffnet sein – ansonsten erlischt die Baubewilligung für die noch nicht realisierten Teile des Gesamtprojekts. Ebenso müssen bis zu diesem Datum die Bauarbeiten für das «Baluardo», dem geplanten Neubau, begonnen haben. Eigentlich eine klare Ansage – doch ob die letzte Frist wirklich eingehalten wird, ist derzeit mehr als ungewiss. Wie die Château Gütsch Immobilien AG gestern schriftlich mitteilte, könne zwar in den «nächsten Wochen mit dem Bau der Gütschbahn begonnen werden», ob aber auch die letzte Frist eingehalten werden könne, sei derzeit fraglich. Christian Hodel

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