LUZERN: Torbogen erstrahlt in neuem Licht

Im Rahmen des Plan Lumière wird der Torbogen auf dem Bahnhofplatz neu beleuchtet. Die Stadt Luzern bezeichnet die neue Beleuchtung als «dezent, gleichzeitig aber auch wirkungsvoll».

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Die neue Beleuchtung des Torbogens auf dem Bahnhofplatz Luzern. (Bild: PD)

Die neue Beleuchtung des Torbogens auf dem Bahnhofplatz Luzern. (Bild: PD)

Bisher wurden lediglich die Statuen des Torbogens auf dem Luzerner Bahnhofplatz von zwei 1000-Watt- und zwei 500-Watt-Scheinwerfern angestrahlt. Im Rahmen der Umsetzung des Plan Lumière wurden die vier Scheinwerfer durch zwei neue Gobo-Projektoren ersetzt, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern Vom Donnerstag. So könne der gesamte Torbogen beleuchtet und dennoch massiv Energie gespart werden. Der Energieverbrauch gehe um das Zehnfache von 3000 Watt auf 300 Watt zurück.

Des weiteren begrenzen die neuen Gobo-Projektoren das Licht durch eine in der Optik integrierte Maske – ähnlich einem Dia – exakt auf die Umrisse des Torbogens. Dadurch wird verhindert, dass Licht am Torbogen vorbei in den Nachthimmel strahlt.

Auch dieses Jahr wird der Plan Lumière weiter umgesetzt. Geplant ist, im Frühling das Zeughaus mittels Gobo-Projektoren zu beleuchten. Auch die bestehende Beleuchtung der Hofkirche und des Löwendenkmals soll nach den Richtlinien des Plan Lumière saniert werden.

Die Stadt Luzern begann im Herbst 2010 in der Altstadt mit der Umsetzung des neuen Beleuchtungsplans. Dieser war 2008 von den Stimmberechtigten in einem Referendum gutgeheissen worden.

Ziel des einst auf acht Millionen Franken veranschlagten Projekts ist es, die Innenstadt ökologischer und gleichzeitig wirkungsvoller ins Licht zu setzen. In neuem Licht erstrahlen bereits unter anderem der Bahnhofplatz, Teile der Museggmauer und der Altstadt sowie der Schweizerhofquai.

pd/zim