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LUZERN: Tote Babys lagen in verschiedenen Räumen

Rätselhafter Baby-Tod in der Stadt Luzern. Eine 20-jährige Frau suchte wegen Schmerzen das Kantonsspital auf. Dass sie kurz zuvor Zwillinge zur Welt gebracht hatte, erwähnte sie vorerst nicht.
Die junge Frau wandte sich mit Schmerzen ans Kantonsspital Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die junge Frau wandte sich mit Schmerzen ans Kantonsspital Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Mutter der Babys wurde in Untersuchungshaft gesetzt.

Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, bestätigte einen Bericht des Zentralschweizer Fernsehens Tele 1, wonach die junge Frau in der Nacht auf den 12. Dezember in Begleitung ihrer Eltern mit Schmerzen und Blutungen ins Luzerner Kantonsspital kam.

Bei der ärztlichen Untersuchung im Spital wurden Anzeichen einer erfolgten Geburt festgestellt. Das Spital schaltete darauf die Polizei ein, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass ein Delikt vorlag.

In der Befragung sagte die 20-jährige Serbin aus, tags zuvor geboren zu haben. Ebenfalls sprach sie von einem toten Kind. Eine Polizeipatrouille rückte aus und fand dieses in einem Raum des Wohnhauses.

Zweites Baby in einem anderen Raum

Im Verlauf der Untersuchungen stellte die Polizei Ungereimtheiten fest. Die Frau gab in einer weiteren Befragung zu, dass sich ein weiteres Neugeborenes im Haus befinde. Die Polizei fand dieses Kind ebenfalls tot auf, «in einer anderen Wohnung im selben Haus», wie Kopp vorerst auf Anfrage sagte. Später präzisierte er die Aussage. Demnach sollen die Babys zumindest nicht im gleichen Raum gefunden worden sein.

Die Staatsanwaltschaft klärt ab, ob im Zusammenhang mit den Todesfällen eine Straftat vorliegt. Bei der Untersuchung der Babyleichen liege ein Schwerpunkt darin, herauszufinden, ob die Babys lebend zur Welt gekommen seinen. Angaben über das Geschlecht der Babys machte Kopp nicht.

Der Frau gehe es medizinisch gesehen gut. Der Vater spielt bei den Untersuchungen keine Rolle. Es gilt die Unschuldsvermutung.

rem/bac/sda

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