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LUZERN: Tram light auf der Buslinie 1 in Luzern

Mehr Platz und optisch einen neuen Auftritt: Ab Mitte Juni verkehren auf den Strassen Luzerns neun neue Doppelgelenktrolleybusse.
René Meier
Visualisierung des neuen Busses. (Bild: PD)

Visualisierung des neuen Busses. (Bild: PD)

Am 12. Juni wird in der Stadt Luzern der erste von insgesamt neun tramähnlichen Doppelgelenktrolleybussen vorgestellt. Die fast 25 Meter langen Niederflurbusse werden danach von den Verkehrsbetrieben Luzern (vbl) auf der Linie 1 zwischen Kriens-Obernau und Luzern-Maihof in Betrieb genommen. Die Busse bieten mit 207 Plätzen rund 30 Prozent mehr Kapazität als die heutigen Anhängerzüge. «Die vbl braucht die neuen Busse, damit wir die Passagiere überhaupt befördern können», sagt vbl-Direktor Norbert Schmassmann.

Visualisierung des neuen Busses. (Bild: PD)

Visualisierung des neuen Busses. (Bild: PD)

«Achtung, hier kommt ein Tram»

Auffällig ist die neu gestaltete Frontseite. «Das Design des neuen Busses kommt wie ein Tram oder ein Flirt-Zug der SBB daher», sagt Schmassmann. Und die Idee dahinter? «Wir wollen das verstaubte Bus-Image abstreifen». Der vbl-Direktor zieht den Vergleich mit einem Tram heran. Denn: Diese Busse sollen im Verkehr Vortritt haben wie ein Tram. Und: «Mit grösseren Bussen können wir mehr Fahrgäste befördern, ohne dass der Takt erhöht werden muss.»

Die neun Fahrzeuge der Firma Hess aus dem solothurnischen Bellach kosten je 1,4 Millionen Franken. Der Verkehrsverbund Luzern beteiligt sich mit jährlich 750'000 Franken an den Kosten. Die alten Fahrzeuge werden laut Christian Zumsteg, Leiter Rollmaterial, für 5000 Franken pro Stück nach Chile verkauft.

Mit den neuen Bussen soll die Attraktivität auf der Linie 1 verbessert werden. «Dazu gehören eine konsequente Bevorzugung der Busse zum Beispiel mit gesteuerten Rotlichtsignalanlagen, Fahrbahnhaltestellen und Busspuren», sagt Christoph Zurflüh, Sprecher des Verkehrsverbundes Luzern. Mittelfristig soll die Fahrzeit von einer Endstation zur anderen im Schnitt um 10 Prozent abnehmen.

Die Buslinie 1 wird jährlich von fast zehn Millionen Fahrgästen genutzt. Es ist die meistfrequentierte Linie des öffentlichen Nahverkehrs im Kanton Luzern. Mittelfristig sollen die Doppelgelenktrolleybusse auch auf den Linien 2, 8 und 12 eingesetzt werden.

vbl-Direktor Norbert Schmassmann mit dem neuen Doppelgelenktrolleybus bei der Firma Hess in Bellach. (Bild: René Meier)

vbl-Direktor Norbert Schmassmann mit dem neuen Doppelgelenktrolleybus bei der Firma Hess in Bellach. (Bild: René Meier)

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