LUZERN: Treffen kurz vor Ablauf des Gütsch-Ultimatums

Das Ultimatum der Stadt Luzern kann nicht eingehalten werden. Dennoch will die Stadt nochmals mit den Gütsch-Besitzern reden.

Alexander von Däniken
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Die Bedingungen für das Ultimatum wurden nicht eingehalten. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Die Bedingungen für das Ultimatum wurden nicht eingehalten. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Am kommenden Donnerstag läuft in Sachen Hotel Gütsch das letzte Ultimatum der Stadt Luzern ab. Bis zu diesem 31. Oktober muss die neue Gütsch-Bahn betriebsbereit sein, und bis dann müssen auch die Arbeiten am Erweiterungsbau Baluardo begonnen haben. Werde auch nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, verfalle die Baubewilligung für den Erweiterungsbau. Das hatte die Stadt in ihrem Ultimatum Anfang Jahr unmissverständlich festgehalten.

Beide Bedingungen nicht erfüllt

Doch jetzt, wenige Tage vor Ablauf, ist klar, dass die Vorgaben nicht eingehalten werden. Die Arbeiten für die Talstation der neuen Gütsch-Bahn haben zwar vor einigen Wochen begonnen. Die als Schräglift konzipierte Bahn wird aber unmöglich am 31. Oktober in Betrieb gehen können. Eine Eröffnung ist nicht vor Anfang 2014 realistisch. Auch von den Bauarbeiten für das Erweiterungsprojekt Baluardo war bis jetzt noch nichts zu sehen – womit wohl auch die zweite Bedingung nicht erfüllt wird.

Wird die Stadt Luzern die Baubewilligung für «Baluardo» nun folgerichtig annullieren? Diesbezüglich gibt man sich bei der Stadt noch bedeckt. Kommuniziert werde frühestens am Stichtag 31. Oktober. Einiges dürfte von einem Gespräch zwischen der Stadt und Vertretern der Bauherrschaft abhängen, das diese Woche stattfinden wird. Gemäss dem Nachrichtenportal «Zentralplus» wird an diesem Treffen vermutlich auch Matthew Cook, Verwaltungsratspräsident der Château Gütsch Immobilien AG, teilnehmen.