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LUZERN: Tribschenhornweg wegen Sicherheitsholzschlag drei Tage gesperrt

Ausgelöst durch einen kleinen Steinschlag und durch absterbende Eschen im Bereich des Tribschenhornwegs, wird im März ein Sicherheitsholzschlag durchgeführt. Dabei wird die Naturschutzzone auch ökologisch aufgewertet. Diese Arbeiten machen eine temporäre Sperrung des Weges notwendig.
Die Tafel mit dem Hinweis auf möglichen Steinschlag beim Tribschenhornweg wurde im Herbst 2016 montiert. (Bild: pd)

Die Tafel mit dem Hinweis auf möglichen Steinschlag beim Tribschenhornweg wurde im Herbst 2016 montiert. (Bild: pd)

Mitte Juni 2016 ist etwas Gesteinsmaterial aus der Felswand auf dem Spazierweg gefunden worden. Bei einem daraufhin erstellten geologischen Gutachten wurde keine erhöhte Gefährdung festgestellt. Der Weg wurde nach einer kurzen Sperrung wieder freigegeben. Jedoch wurde im Gutachten Unterhalt an Wald, Böschungsbewuchs und Felswand empfohlen, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern vom Freitag. Zusätzlich soll eine Signalisation die Spaziergänger auf das Restrisiko, welches auch nach dem Unterhalt vorhanden bleibt, hinweisen.

Sperrung vom 24. bis 26. April

Die Signalisation wurde im Herbst 2016 angebracht. Der Unterhalt an Felswand und Bewuchs wurde zusammen mit dem für den im Frühjahr 2017 sowieso vorgesehenen Holzschlag im Tribschenhornwald vorgesehen. Vom 24. bis 26. April bleibt der Tribschenhornweg daher zu Unterhaltszwecken geschlossen.

Da sowohl Wald als auch Felswand in einer Naturschutzzone liegen, soll mit den Arbeiten auch eine ökologische Aufwertung erfolgen. Dazu werden einige der Bäume gefällt und liegen gelassen. Davon profitieren verschiedene Insekten-, Vogel- und Fledermausarten. Zusätzlich wird auch der Waldrand aufgelichtet, damit lichtbedürftige Sträucher und Bäume mehr Platz erhalten. Die Felswand ist von regionaler Bedeutung und soll in ihrer Form beibehalten und für Besucher sichtbar und zugänglich bleiben.

Auch nach den Eingriffen bleibt die Felswand unter Beobachtung. Die Sicherheit wird laufend beurteilt. Das Risiko von herabfallendem Gestein wird mit dem Unterhalt minimiert. Die Felswand bleibt für Besucher und Spaziergänger als Naturdenkmal erkenn- und erlebbar.

pd/zim

Der Tribschenhornweg führt gemäss Naturgefahrenkarte durch eine Zone mit mittlerer Gefährdung durch Steinschlag. Die Gefährdung ergibt sich vor allem aus der gelegentlichen Ablösung kleineren Gesteinsmaterials aus der Felswand – dies geschieht jedoch nur wenige Male in 30 Jahren. Zu solchen Ablösungen kann es vor allem in den Wintermonaten kommen, wenn Eis und Wasser in die Felsritzen dringt und das Gefüge lockert. (pd/zim)

Der Tribschenhornweg führt unter anderem dieser Felswand entlang. (Bild: pd)

Der Tribschenhornweg führt unter anderem dieser Felswand entlang. (Bild: pd)

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