LUZERN: Trotz Protest - Stadt will Stelen

Die Luzerner Stadtbehörden wollen die alten Laternen an Reuss- und Seeufer durch Stelen ersetzen. Weil sich Widerstand regt, präsentieren sie eine Alternative.

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Die drei Varianten im Probebetrieb am Reusssteg: Die bisherige Laterne, die silberne und die dunkle Stele. (Bilder Manuela Jans/Neue LZ)

Die drei Varianten im Probebetrieb am Reusssteg: Die bisherige Laterne, die silberne und die dunkle Stele. (Bilder Manuela Jans/Neue LZ)

Weil der im September montierte Prototyp einer Stele vielen Luzernern nicht gefiel, liess die Stadt am Mittwoch am Reusssteg als Alternative einen neuen Prototyp aufstellen.

Die neue Stele ist laut Stadtrat Franz Müller «feiner und eleganter» als die alte. Müllers Fazit: «Das haben wir erreicht, indem die Stele nun in einer dunkleren Farbe gehalten ist und zudem eine schlankere Form hat.» Der Prototyp steht am Reusssteg 7 zwischen der ersten, silbernen Stele und einer Laterne.

Stadt bleibt hart
Einen weiteren Kompromiss wird es wohl nicht geben: Die Stadt will die Laternen am See- und Reussufer auf jeden Fall durch Stelen ersetzen auch, wenn der neue Prototyp ebenfalls auf Nichtgefallen stossen sollte. Grund ist der Plan Lumière, der die Häuserfronten ins beste Licht rücken soll. «Das kann nur mit der neuen Technologie realisiert werden. Hier sind Laternen nicht geeignet, wir brauchen Stelen, damit die Fassaden wie gewünscht beleuchtet werden können», sagt Franz Müller, der für den Plan Lumière verantwortlich ist.


Martin Messmer

Mehr zum Thema am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.