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LUZERN: Tschau Fritschi – Tschau Fasnacht 2014

Ausgeschränzt, ausgetanzt und ausgetrunken: Mit dem eindrucksvollen Monstercorso und der Verabschiedung von Bruder Fritschi ging am Güdisdienstagabend die Luzerner Fasnacht spektakulär zu Ende.
Stefanie Nopper
Bruder Fritschi und Gefolge besteigen um 23 Uhr vor der Jesuitenkirche Luzern ein Boot und verlassen Luzern und die Fasnacht. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Bruder Fritschi und Gefolge besteigen um 23 Uhr vor der Jesuitenkirche Luzern ein Boot und verlassen Luzern und die Fasnacht. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Bruder Fritschi war am Schmutzigen Donnerstag vom See her mit seinem Gefolge nach Luzern gekommen und hatte damit den Auftakt zur Fasnacht gegeben. Die Fasnachtsfigur wurde nun am Güdisdienstag um 23 Uhr von der Zunft zu Safran offiziell verabschiedet. Er bestieg bei der Jesuitenkirche ein mit leuchtenden Girlanden geschmücktes Boot und verliess die Stadt seewärts via Reuss nach mehreren Ehrenrunden. Die Verabschiedung Fritschis spielte sich im allgemeinen Getümmel relativ diskret ab. Zurückkehren wird die Traditionsfigur am nächsten Schmutzigen Donnerstag, der auf den 12. Februar 2015 fällt.

20'000 Zuschauer am Monstercorso

Vor der Fritschi-Verabschiedung zogen in Luzern 83 Guuggenmusigen mit rund 4000 Aktiven durch die Stadt. Trotz Regen säumten am Monstercorso gemäss der Luzerner Polizei 20'000 Fasnächtler die Strassen und genossen die wilden Rhythmen, kakophonen Klänge und schaurigen Masken. Das sind gleich viele Personen wie im Vorjahr, als Schneematch die Strassen bedeckte. Vor allem an den Verpflegungsständen herrschte grosser Andrang.

Strikt nach ihrem Alter geordnet, marschierten die Formationen mit klingenden Namen wie «Lozärner Kracher», «Fritschi-Musig» oder «Nostradamus» durch Luzern. Ein Soundteppich aus wildem Getrommel und schräg gespielten Gassenhauern legte sich am Güdisdienstag-Abend über das Seebecken. Die Grenden (Masken) der Musiker verliehen der Parade auch visuell einen monstermässigen Charakter.

Nach den Umzügen vom Schmutzigen Donnerstag und Güdismontag ist der Monstercorso die dritte grosse Luzerner Fasnachtsparade. Er gilt als letzter Aufschrei der «fünften Jahreszeit», die jeweils in der Nacht auf Aschermittwoch zu Ende geht.

Alle Umzüge – Alle Bilder
Schmutziger Donnerstag »
Landfasnacht am Fasnachts-Sonntag »
Güdismontag und Güdisdienstag »

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Stefanie Nopper

Bruder Fritschi und sein Gefolge legen mit ihrem Boot ab und machen sich auf in die dunkle Nacht. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Bruder Fritschi und sein Gefolge legen mit ihrem Boot ab und machen sich auf in die dunkle Nacht. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

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