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LUZERN: Über den Drogenstrich zur Schule

Beim Kreuzstutz in Luzern hat sich der Drogenstrich etabliert. Das vertreibt Familien.
Die Eisenbahnunterführung beim Kreisel Kreuzstutz in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Eisenbahnunterführung beim Kreisel Kreuzstutz in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Dass sich Sexarbeiterinnen im Tribschenquartier ihren Lebensunterhalt verdienen, verärgert viele Anwohner. Nicht so sehr die Frauen selber stehen im Mittelpunkt der Kritik, sondern der Strassenverkehr, der in der Nacht für Lärm sorgt.

Otto Weber, Präsident der Baugenossenschaft Reussinsel, sagt: «Die Szene zieht auch viele Gaffer an, die im Quartier auf- und abfahren. Deshalb haben wir auch schon Anzeige erstattet. Für Familien ist die Situation prekär. Leute sind deswegen auch schon weggezogen.»

Familienvater Thomas Peter wohnt ebenfalls in der Genossenschafts­siedlung Reussinsel. Peter sagt: «Wir mussten die Kinder aufklären, was da in der Nachbarschaft abgeht. Die Frauen stehen ja auch noch morgens um acht Uhr auf der Strasse.» Es sei vorgekommen, dass Prostituierte und Freier ihr Geschäft zwischen den Häusern abwickeln wollten. Dazu sagt er: «Da bin ich eingeschritten und hab das Paar vertrieben.»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrer Zentralschweiz am Sonntag.

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