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LUZERN: Umstrittenes Gebäude auf CSS-Areal wird nicht geschützt

Die kantonale Dienststelle für Hochschulbildung und Kultur hat entschieden: Das Gewerbegebäude auf dem CSS-Areal an der Tribschenstrasse in Luzern wird nicht in das kantonale Denkmalverzeichnis eingetragen. Trotzdem gibt es noch kein grünes Licht für den Abbruch.
Das Gebäude an der Tribschenstrasse 51 in Luzern (rechts im Bild) soll abgerissen werden. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 17. März 2016))

Das Gebäude an der Tribschenstrasse 51 in Luzern (rechts im Bild) soll abgerissen werden. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 17. März 2016))

Das freut die Krankenversicherung CSS: Die kantonale Dienststelle für Hochschulbildung und Kultur hat entschieden, das Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse 51 in Luzern nicht in das kantonale Denkmalverzeichnis einzutragen. Dies hatte die kantonale Denkmalkommission im Juli beantragt. Das Gebäude ist im Besitz der CSS und soll einem Neubau mit 500 zusätzlichen Arbeitsplätzen weichen (wir berichteten).

Karin Pauleweit, Leiterin der Dienststelle für Hochschulbildung und Kultur, habe in ihrem Entscheid festgehalten, dass zwar «ein hohes fachliches und öffentliches Interesse am Erhalt des Gewerbegebäudes besteht». Dennoch stünden der Unterschutzstellung «gewichtige private und öffentliche» Interessen gegenüber, welche in einer gesamtheitlichen Würdigung überwiegen. Ein Erhalt des Gewerbegebäudes erweise sich damit «im Ergebnis als unverhältnismässig, weshalb es nicht unter Denkmalschutz zu stellen ist». Sowohl die Stadt Luzern als betroffene Gemeinde, wie auch die CSS als Eigentümerin der Liegenschaft haben die Schutzwürdigkeit verneint.

Komitee sammelt 2500 Unterschriften

Grünes Licht für den Abriss erhält die CSS trotz dieses Entscheids noch nicht. Ein Komitee aus Ingenieur-, Architekten- und Heimatschutz-Verbänden hat eine Petition<span style="display: none;">&nbsp;</span> lanciert, die den Erhalt, Schutz und die Sanierung des Gewerbegebäudes zum Ziel hat. Gemäss &laquo;Zentralplus&raquo; sind schon 2500 Unterschriften zusammengekommen. Rainer Heublein vom Innerschweizer Heimatschutz sagt dem Online-Magazin, dass man den Abriss mit allen Mitteln verhindern und jede Möglichkeit zur Einsprache nutzen werde: «Wir sind bereit, jede dieser Einsprachen bis vor Bundesgericht weiterzuziehen.» Das Budget für die Einsprachen sei bereits eingeplant. Wegen der Einsprachen werde auf dem Areal in den nächsten zehn Jahren nichts passieren, ist Heublein überzeugt.

Das umstrittene Gebäude stammt aus dem Jahr 1933 und ist ein moderner Zweckbau, der nach den Prinzipien des Neues Bauens verwicklicht wurde. Laut dem Petitionskomitee gehört das Haus «zu den bedeutendsten Beispielen in der Zentralschweiz».

pd/jvf

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