LUZERN: Umweltpreise an Josef Ottiger+Partner und Ueli-Hof

Die Albert Koechlin Stiftung hat zwei Umweltpreise vergeben. Geehrt wird der Eisspeicher der Josef Ottiger+Partner AG in Rothenburg sowie die Bio-Fleischmanufaktur der Ueli-Hof AG in Ebikon.

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Die beiden Geschäftshäuser der JOP Josef Ottiger+Partner AG am Buzibachring in Rothenburg. (Bild: PD)

Die beiden Geschäftshäuser der JOP Josef Ottiger+Partner AG am Buzibachring in Rothenburg. (Bild: PD)

Mit der Vergabe dieser zwei Anerkennungspreiseverweist die Albert Koechlin Stiftungeinerseits auf die Wichtigkeit einer ganzheitlichen, energiesparenden Sichtweise beim Bau von Anlagen zur Wärmeerzeugung und Kühlung von Gebäuden. Anderseits ist sie überzeugt, dass die von der Ueli-Hof AG angewandten hohen Qualitäts- und Tierethikstandards zukunftsweisend sind. Die Umweltpreise der Albert Koechlin Stiftung sind mit je 40'000 Franken dotiert. Die Preise werden am 8. Juni vergeben.

Eisspeicher der JOP Josef Ottiger+Partner AG in Rothenburg

Die beiden Gewerbegebäude am Buzibachring in Rothenburg sind mit einer Anlage für Heizung und Kühlung ausgerüstet, welche von der JOP Josef Ottiger+Partner AG geplant wurde. Das Herzstück der Anlage bildet der 440 Kubikmeter grosse Eisspeicher, welcher mit normalem Trinkwasser gefüllt ist. Der Eisspeicher dient im Winter zur Gewinnung von Heizenergie und im Sommer wird damit gekühlt. Die Anlage sei ein Objekt mit Pioniercharakter. E ist nicht der grösste Eisspeicher in der Schweiz aber der komplexeste, teilt die Albert Koechlin Stiftung mit. Alle Komponenten seien exakt aufeinander abgestimmt. Die JOP AG beschäftigt 40 Mitarbeiter, welche in den Fachrichtungen Heizung, Lüftung, Sanitär, Sprinkler, Wasserversorgung und in der Bädertechnik tätig sind.

Bio-Fleischmanufaktur der Ueli-Hof AG in Ebikon

Die Geschichte der Ueli-Hof AG begann 2002 auf dem Bio-Hof Mättiwil nahe Luzern. Im Zentrum steht eine stetig wachsende regionale Gemeinschaft von Bio-Bauern. Diese halten ihre Tiere artgerecht nach den Richtlinien von Bio Suisse und von der Ueli-Hof AG. Der Transportweg in das 2014 eröffnete Schlachthaus der Ueli-Hof Bio-Fleischmanufaktur ist für die Tiere sehr kurz. In der Fleischmanufaktur wird das Bio-Fleisch nach traditionellen handwerklichen Methoden zu einer breiten Auswahl an Spezialitäten verarbeitet. So hält die Ueli-Hof AG die ganze Wertschöpfungskette wie auch die Einhaltung seiner hohen Qualitäts- und Tierethik-Standards in den eigenen Händen. Neben der Metzgerei in Ebikon werden vier Verkaufslokale in Sursee, Meggen, Luzern und Horw betrieben. Auf dem Fundament dieser aktiv gelebten und auch kommunizierten Philosophie ist das Unternehmen zu einem der regional führenden unabhängigen Bio-Fleisch-Anbieter herangewachsen.

Seit 2005 vergibt die Albert Koechlin Stiftung jährlich Umweltpreise. Die Umweltpreise werden an natürliche Personen, an Personengruppen oder an juristische Personen vergeben, die sich durch besondere Leistungen im Sinne der Handlungsgrundsätze der Albert Koechlin Stiftung für das Engagement im Ressort Natur, Umwelt, Lebensraum ausweisen.

rem

Adrian Locher (links), Projektleiter Heizung, und Raffael Odermatt, Projektleiter Lüftung im Technikraum vor Wärmepumpe. (Bild: PD)

Adrian Locher (links), Projektleiter Heizung, und Raffael Odermatt, Projektleiter Lüftung im Technikraum vor Wärmepumpe. (Bild: PD)

Die Geschäftsleitung: Josef Ottiger+Partner AG André Himmelrich (links) und Claudia Zemp vor dem Eisspeicher. (Bild: PD)

Die Geschäftsleitung: Josef Ottiger+Partner AG André Himmelrich (links) und Claudia Zemp vor dem Eisspeicher. (Bild: PD)

Eröffnung der Bio-Fleischmanufaktur 2014 (Bild: PD)

Eröffnung der Bio-Fleischmanufaktur 2014 (Bild: PD)

Geschäftsführer Marin Schmitz. (Bild: PD)

Geschäftsführer Marin Schmitz. (Bild: PD)

Der Verkaufsladen in Ebikon. (Bild: PD)

Der Verkaufsladen in Ebikon. (Bild: PD)