LUZERN: Uni: Richtlinien für Annahme privater Drittmittel

Der Universitätsrat hat am Freitag Richtlinien der Universität Luzern für die Annahme von privaten Drittmitteln verabschiedet. Damit wird die bisherige Praxis für die Entgegennahme von Schenkungen, Legaten und Sponsoringbeiträgen untermauert.

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Das Uni-Gebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Das Uni-Gebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Im Zentrum der Richtlinie für die Annahme von privaten Drittmitteln stehen die Sicherstellung der Freiheit von Lehre und Forschung sowie der Autonomie der Universität, heisst es in einer Medienmitteilung der Universität Luzern vom Freitag. Verträge mit privaten Geldgeberinnen und Geldgebern sowie Legate dürfen diese Freiheiten weder direkt noch indirekt gefährden, hält der Universitätsrat in den Richtlinien fest. So darf aus solchen Verträgen insbesondere kein Einfluss auf den Inhalt, die Methoden oder das Ergebnis von Lehre und Forschung erwachsen.

Für Personalentscheide muss die alleinige Kompetenz bei der Universität bleiben. Das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Universität Luzern als Institution dürfen durch private Drittmittel nicht beeinträchtigt werden, heisst es weiter. Schenkungen und Sponsoringbeiträge werden vertraglich vereinbart. Die Richtlinien halten fest, welche Elemente diese Verträge enthalten müssen.

Die Richtlinien treten am 1. Februar 2014 in Kraft

Die Drittmittel von Stiftungen, Vereinen und Privaten sind ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung der Universität. Im Jahr 2012 entfielen rund 2,9 Millionen Franken oder fünf Prozent des Aufwands auf sie.

pd/zim