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LUZERN: Uni schafft Studiengang für künftige Staatsanwälte

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Uni Luzern schafft auf 2014 einen Nachdiplomstudiengang für künftige Staatsanwälte. Die neue Staatsanwaltakademie ist schweizweit ein Novum.
Als erstes sollen an der Uni Luzern verschiedene Nachdiplomstudiengänge für künftige Staatsanwälte und Verwaltungsangestellte im Bereich Strafuntersuchung und Strafverfolgung geschaffen werden. (Archivbild Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Als erstes sollen an der Uni Luzern verschiedene Nachdiplomstudiengänge für künftige Staatsanwälte und Verwaltungsangestellte im Bereich Strafuntersuchung und Strafverfolgung geschaffen werden. (Archivbild Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Als erstes sollen an der Uni Luzern verschiedene Nachdiplomstudiengänge für künftige Staatsanwälte und Verwaltungsangestellte im Bereich Strafuntersuchung und Strafverfolgung geschaffen werden. Später sollen gemäss Mitteilung der Universität vom Donnerstag ein Nachdiplomstudiengang im Bereich Wirtschaftsstrafrecht sowie Tageskurse und Tagungen dazu kommen. Die Staatsanwaltsakademie will zudem die Forschung zum Thema Staatsanwaltschaft und Strafverfolgung vorantreiben. Lehre und Forschung sollen eng an der Praxis ausgerichtet werden.

Die rechtlichen und tatsächlichen Anforderungen an die Strafverfolgung steige stetig. Mit der Gründung der Akademie reagiere man auf diese Entwicklung, heisst es in der Mitteilung weiter.

Schweizweit ein Novum

Die Staatsanwaltakademie sei schweizweit ein Novum, sagte der Luzerner Strafrechtsprofessor Jürg-Beat Ackermann, Leitender Direktor der Akademie, auf Anfrage. Auch europaweit übernehme die Universität Luzern mit dem neuen Angebot eine Vorreiterrolle.

Pro Jahr rechnet Ackermann mit rund 120 Diplomkursteilnehmern. Die zwei CAS-Kurse (Certificate of Advanced Studies), die im Juni 2014 beginnen, seien mit je 40 Teilnehmern bereits ausgebucht. Das Angebot richte sich hauptsächlich an ausgebildete Juristinnen und Juristen. Dossieraufnahmen, etwa von Polizeioffizieren, seien aber ebenfalls möglich.

Träger der neuen Akademie sind die Universität Luzern und der Verein CCFW (Competence Center Forensik und Wirtschaftskriminalistik). Ackermann leitet die Einrichtung gemeinsam mit dem Bundesrichter und CCFW-Vertreter Niklaus Oberholzer.

Die Staatsanwaltsakademie kostet die Universität und den Kanton Luzern gemäss Ackermann nichts. Sämtliche Kosten würden durch die Beiträge der Kurs- und Tagungsteilnehmer gedeckt.

sda/rem

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