LUZERN: Uni will KMU-Chefs ausbilden

Das Grobkonzept für die Wirtschaftsfakultät steht. Eines der Standbeine ist der Aufbau einer Unternehmerschule.

Lukas Nussbaumer
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Paul Richli, Uni-Rektor: «Kommt die neue Fakultät nicht, hat die Uni in den nächsten zehn Jahren keine Alternative.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Paul Richli, Uni-Rektor: «Kommt die neue Fakultät nicht, hat die Uni in den nächsten zehn Jahren keine Alternative.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die geplante Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern soll auf drei Standbeinen basieren: So soll erstens eine Unternehmerschule aufgebaut werden. Je fünf Studenten sollen von einem erfahrenen KMU-Chef betreut werden. Ziel sei es, möglichst viele Nachwuchskräfte für die Luzerner KMU zu rekrutieren, sagt der Ruswiler Unternehmer Reto Sieber, eines von 23 Mitgliedern des Co-Präsidiums. Zweites Standbein wird die Gesundheitsökonomie. Drittes Standbein ist die als Teil der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät bestehende Abteilung Politische Ökonomie, die in die neue Fakultät integriert werden soll.

Das Luzerner Volk befindet am 30. November über das Uni-Gesetz, dessen Kernpunkt die Gründung einer Wirtschaftsfakultät ist. Der Start ist für 2016 vorgesehen, der Kanton beteiligt sich nicht an den Aufbaukosten von vier Millionen Franken.

Hochschulrektor Markus Hodel will das Konzept der Uni für die Wirtschaftsfakultät nicht kommentieren.