LUZERN: «Uns sind die Hände gebunden»

Die Verteilung von Asylsuchenden auf die Gemeinden erntet Kritik. Eine Lösung ist wohl erneut nur mithilfe von Zivilschutzanlagen möglich.

Florian Weingartner
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Blick in ein Zimmer im Asylzentrum Sonnenhof in Emmenbrücke. Dieses ist derzeit schwer überlastet. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Blick in ein Zimmer im Asylzentrum Sonnenhof in Emmenbrücke. Dieses ist derzeit schwer überlastet. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

In 67 Gemeinden müssen gemäss dem Zuweisungsentscheid des Kantons innert zehn Wochen hunderte zusätzliche Unterkunftsplätze für Asylsuchende neu geschaffen werden (zum Artikel»).  Doch ist dies realistisch?

«Uns sind die Hände gebunden», sagt der Sozialvorsteher von Neuenkirch, Jim Wolanin (FDP). «Die Gemeinden weigern sich nicht, Asylsuchende bei sich aufzunehmen. Sie haben schlicht nicht die Möglichkeiten, um Unterkunftsplätze zu schaffen.» Der Neuenkircher fordert vom Kanton die Einberufung eines runden Tischs.