LUZERN: Unterschiedliche Auffassungen übers Sparen

Kurt Bieder hat als Präsident der Kunstgesellschaft den Bettel hingeworfen. Vorstandsmitglied Marco Meier sagt, wie es weitergeht.

Christian Bertschi
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Marco Meier bei einer Podiumsdiskussion im Stadttheater Sursee im Jahr 2011. (Bild: Archiv Neue LZ)

Marco Meier bei einer Podiumsdiskussion im Stadttheater Sursee im Jahr 2011. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der frühere Luzerner Stadtrat Kurt Bieder gab ein kurzes Gastspiel bei der Kunstgesellschaft Luzern. Nach gut einem halben Jahr als Präsident hat er bereits wieder demissioniert. Marco Meier, Publizist, Philosoph und Vorstandsmitglied der Kunstgesellschaft Luzern, sagt im Interview mit unserer Zeitung, dass verschiedene Auffassungen um die finanzielle Situation zum Rücktritt Bieders geführt hätten. «Wir haben unserer Direktorin Fanni Fetzer den Auftrag zum Sparprozess gegeben. Diesen Auftrag kann sie nicht in drei, vier Monaten umsetzen. Sie braucht Zeit, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Dabei ging es auch um die Frage, ob sich ein Präsident operativ engagieren soll», sagt Meier.

Bieder als Präsident ein Fehler?

Der Vorstand sprach sich für Direktorin Fetzer aus, Kurt Bieder verlor den Rückhalt im Gremium. Trotzdem bezeichnet Meier die Wahl von Bieder als Präsident nicht als Fehler. «Wir bedauern es, dass Bieder von diesem Amt zurückgetreten ist. Er hat seine Aufgabe sehr gut gemacht», so Meier. Als Präsident habe Bieder eine vermittelnde Aufgabe zwischen Politik, Kunst und Wirtschaft leisten müssen. Die von verschiedener Seite aufgeflammte Kritik an Museumsdirektorin Fetzer weist Meier zurück.

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