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Luzern unterstützt archäologische Grabungen in Egolzwil finanziell

Der Kanton Luzern unterstützt die archäologischen Grabungen im Bereich der geplanten Überbauung Moosmatt in Egolzwil mit 800'000 Franken. Dort führten archäologische Sondierungen zur Entdeckung der Reste einer Siedlung aus der mittleren Bronzezeit von 1550 bis 1350 vor Christus.
Die Kantonsarchäologie Luzern untersucht derzeit eine seltene keltische Fundstelle im Gebiet Baumgarten nahe der Bahnlinie in Egolzwil. In den weissen Kübeln wird das Material (Erdreich) für die weiteren Untersuchungen aufbewahrt und wegtransportiert. (Bild: Pius Amrein, Egolzwil, 17. Oktober 2018)

Die Kantonsarchäologie Luzern untersucht derzeit eine seltene keltische Fundstelle im Gebiet Baumgarten nahe der Bahnlinie in Egolzwil. In den weissen Kübeln wird das Material (Erdreich) für die weiteren Untersuchungen aufbewahrt und wegtransportiert. (Bild: Pius Amrein, Egolzwil, 17. Oktober 2018)

(sda/dvm) Die Fundstelle liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pfahlbausiedlung Egolzwil, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes bildet, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Zum ersten Mal gelang der Nachweis einer bronzezeitlichen Siedlung im Wauwilermoos, einer archäologischen Landschaft von nationaler Bedeutung. Die Kantonsarchäologie wird diese kulturgeschichtlichen Zeugen bis zum geplanten Baubeginn im Herbst im Rahmen einer Rettungsgrabung dokumentieren.

Ein Mitarbeiter der Kantonsarchäologie beim Verzeichnen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Ein Mitarbeiter der Kantonsarchäologie beim Verzeichnen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Geduldsprobe: Grabungsmitarbeiter Niklaus Schärer "überträgt" die keltischen Siedlungsüberreste Stein um Stein auf Millimeterpapier. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Geduldsprobe: Grabungsmitarbeiter Niklaus Schärer "überträgt" die keltischen Siedlungsüberreste Stein um Stein auf Millimeterpapier. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Die letzten Überreste der interessanten Kelten-Bodenschicht werden abgetragen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Die letzten Überreste der interessanten Kelten-Bodenschicht werden abgetragen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Die geborgene Erde wird teils per Hand in die weissen Plastikkübel befördert. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Die geborgene Erde wird teils per Hand in die weissen Plastikkübel befördert. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Steine einzeichnen dauert: Mehrere Tage dauert es bis Niklaus Schärer die Kelten-Überreste aus Stein auf Milimeterpapier übertragen hat. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Steine einzeichnen dauert: Mehrere Tage dauert es bis Niklaus Schärer die Kelten-Überreste aus Stein auf Milimeterpapier übertragen hat. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Keine Sandkastenparty: Die Kelten-Grabung in Egolzwil, unmittelbar an der Bahnlinie gelegen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Keine Sandkastenparty: Die Kelten-Grabung in Egolzwil, unmittelbar an der Bahnlinie gelegen. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))

Eine Fibel aus Bronze: Mit dieser «Sicherheitsnadel» haben die Kelten ihre Gewänder zusammengehalten.Eine Fibel aus Bronze: Mit dieser «Sicherheitsnadel» haben die Kelten ihre Gewänder zusammengehalten.
Geborgen von der Kantonsarchäologie Luzern: Ein Kelten-Kermaikstück. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Geborgen von der Kantonsarchäologie Luzern: Ein Kelten-Kermaikstück. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Die Egolzwiler Erde hat noch nicht alle Ihre Schätze preisgegeben: ein Tonstück im Boden. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Die Egolzwiler Erde hat noch nicht alle Ihre Schätze preisgegeben: ein Tonstück im Boden. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Überreste von Kelten-Keramiken, geborgen bei der Grabungsstelle Egolzwil-Baumgarten. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Überreste von Kelten-Keramiken, geborgen bei der Grabungsstelle Egolzwil-Baumgarten. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
Die Kelten-Grabung liegt unmittelbar neben der Bahnstrecke Luzern-Olten. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))Die Kelten-Grabung liegt unmittelbar neben der Bahnstrecke Luzern-Olten. (Bild: Pius Amrein (Egolzwil, 17. Oktober))
11 Bilder

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