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LUZERN: Velorowdys: Stadtrat wiegelt ab

Der Stadtrat will sich nicht dafür einsetzen, fehlbare Velofahrer verstärkt zu büssen. Derweil verlangt die SVP, dass das Velofahrverbot am Quai ohne Kompromisse durchgesetzt wird.
Scd
Eine Velofahrerin schlängelt sich auf dem Nationalquai durch die Fussgänger. Velofahren ist dort aber verboten (gestellte Szene). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Eine Velofahrerin schlängelt sich auf dem Nationalquai durch die Fussgänger. Velofahren ist dort aber verboten (gestellte Szene). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

«Wir fühlen uns in unser Wahrnehmung und in unseren Forderungen bestätigt.» Das sagt Marcel Lingg, Fraktionschef der Stadtluzerner SVP, zur Velo-Debatte, die vom Forum Luzern 60plus lanciert worden ist. Die Arbeitsgruppe Fussverkehr dieses Alterspolitik-Forums verlangt, dass die Polizei härter gegen fehlbare Velofahrer vorgeht. Wie die Leserbriefe in unserer Zeitung und Onlinekommentare zeigen, scheint das Thema bei einem grossen Teil der Bevölkerung einen Nerv zu treffen.

Bereits im letzten Herbst hatte die SVP in einer Interpellation konstatiert, dass «auf Trottoirs ausweichende Velofahrer Fussgänger im höchsten Masse gefährden». Der Stadtrat beantwortete die Interpellation in diesem Frühling – und er relativierte: «Verstösse gegen Verkehrsregeln kommen grundsätzlich sowohl beim Motorfahrzeugverkehr, beim Fuss- und Veloverkehr wie auch beim öffentlichen Verkehr vor.» Man habe nicht vor, bei der Luzerner Polizei puncto Langsamverkehr eine härtere Gangart zu fordern: «Eine zusätzliche Intervention ist nicht notwendig.»

Marcel Lingg sagt aktuell: «Uns stört, dass für Velofahrer andere Rechte zu gelten scheinen als für Autofahrer – die Polizei ist hier bei Regelübertretungen viel toleranter.» Dies sei stossend, denn: «Wer auf dem Trottoir fährt, macht das ganz bewusst.» Daher sei Kulanz nicht angebracht. Gerade, was das Fahrverbot am Quai anbelange: «Hier muss Nulltoleranz gelten», so Lingg. Man plane momentan keinen weiteren Vorstoss zum Thema, werde aber am Ball bleiben.

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