LUZERN: Veloweg: Kanton zahlt jetzt doch

Der Kanton will für den Veloweg auf dem Zentralbahn-Trassee 600 000 Franken zahlen. Das ist bloss ein Drittel des geforderten Betrags.

Stefan Roschi
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Beim Eichwald werden Fussgänger und Velofahrer getrennt geführt. Ansonsten gilt Mischverkehr. (Bild: Tiefbauamt Luzern)

Beim Eichwald werden Fussgänger und Velofahrer getrennt geführt. Ansonsten gilt Mischverkehr. (Bild: Tiefbauamt Luzern)

Auf dem alten Trassee der Zentralbahn plant die Stadt Luzern einen zwei Kilometer langen Velo- und Fussgängerweg. Doch das Projekt ist in den letzten Monaten ins Stocken geraten. Die verschiedenen Beteiligten haben sich bisher nicht über die Finanzierung einigen können.

Jetzt hat der Luzerner Regierungsrat in einer Vorstossantwort geschrieben, dass der Kanton sich am Projekt mit 600 000 Franken beteiligen werde. Bisher haben bereits der Bund und die Zentralbahn 2 Millionen Franken von den benötigten 4,8 Millionen zugesichert.

Horwer Betrag ist unsicher

Der Kanton Luzern hat in den letzten Monaten mehrfach verlauten lassen, dass er sich überhaupt nicht finanziell an der geplanten Langsamverkehrsachse beteiligen wolle. Trotzdem löst die aktuelle Geldzusicherung keine Freudentänze aus. Denn die anderen Beteiligten, neben der Stadt auch Kriens und Horw, haben sich mehr vom Kanton erhofft – 1,6 bis 1,8 Millionen Franken. Ob sie die Mehrkosten nun selber tragen können, ist mehr als fraglich, zumal auch Horw noch keine definitive Beteiligung zugesichert hat.