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LUZERN: Verein will Berichterstattung über ferne Länder fördern

Die Medienberichterstattung über Entwicklungen in fernen Ländern leidet besonders unter Kostendruck. Ein neuer Verein will darum Berichte in Deutschschweizer Medien über globale Entwicklungen mit einem Fonds und einer jährlichen Preisverleihung fördern.
Die Frau ist Flüchtling aus Nigeria küsst ihr Kind in einem Transit-Camp. (Bild: EPA / STR)

Die Frau ist Flüchtling aus Nigeria küsst ihr Kind in einem Transit-Camp. (Bild: EPA / STR)

Der Verein «real21- die Welt verstehen» wurde von der Schweizer Journalistenschule (MAZ) und Alliance Sud, der Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke, lanciert. Er will jährlich einen Hauptpreis im Wert von 10'000 Franken und einen Förderpreis über 5000 Franken vergeben, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Geschehnisse in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa fänden meist nur Beachtung, wenn es sich um Katastrophen, Konflikte oder Kriege handle, schreibt «real21». Der Fonds leiste finanzielle Beiträge an Journalistinnen und Journalisten aller Mediengattungen, insbesondere für Recherche- und Reisekosten.

Präsidiert wird der Verein von MAZ-Direktor Diego Yanez. Finanziert wird das Projekt durch Beiträge der Direktion Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).

Der Wettbewerb wird erstmals Ende August bis Ende Oktober 2015 ausgeschrieben. Danach wählt eine Jury die Siegerprojekte aus. Die Medienpreise sollen erstmals im Herbst 2016 vergeben werden.

sda

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