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LUZERN: Verkehrsunterricht bereits für die Jüngsten

In der Schweiz verunfallen jährlich rund 530 Kinder als Fussgänger, sechs davon tödlich. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat ein neues Lehrmittel für den Verkehrsunterricht erarbeitet. Es soll bereits Vierjährige für Gefahren im Verkehr sensibilisieren.
Schüler warten an einem Fussgängerstreifen, bis sie die Strasse gefahrlos überqueren können. (Symbolbild Pius Amrein)

Schüler warten an einem Fussgängerstreifen, bis sie die Strasse gefahrlos überqueren können. (Symbolbild Pius Amrein)

Das neue Lehrmittel aus Teppichen mit Verkehrsszenarien, Fahrzeugmodellen, Spielen und Broschüren ist in einer Auflage von 185 Koffern erschienen. Es wurde am Donnerstag an einer Medienkonferenz im Verkehrshaus Luzern vorgestellt. Ab August 2015 soll es in Kindergärten und ersten Primarschulen eingesetzt werden.

Mit den neuen Lehrmaterialien können Lehrer und Polizeiinstruktoren im Schulzimmer verschiedene Verkehrssituationen nachstellen und so mit den Schülern das Verhalten etwa am Fussgängerstreifen üben. Damit sei der Transfer einer solchen Übung in die reale Situation einfacher als mit den bisherigen Einsatzmitteln wie Kalender und Malbüchlein, schreibt die bfu in einer Broschüre.

Der Verkehrsunterricht an den Schulen vom Kindergarten bis zur 9. Klasse ist laut bfu mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Bei den Jüngsten sei es die frühere Einschulung schon ab vier Jahren. Für diese brauche es eine andere, spielerische Methodik als bei den 5- bis 6-jährigen Kindergärtler. Bei den Jugendlichen hingegen liege die Herausforderung beim Velofahren, das immer weniger praktiziert werde.

Mit dem neuen Lehrmittel halten auch neue Identifikationsfiguren in den Klassenzimmern Einzug. Dabei hat das rund 30-jährige bfu-Maskotchen «Stoppli» ausgedient. Auf dieses folgen die laut bfu geschlechtsneutralen und kulturunabhängigen «Pylonis». Deren Name und Aussehen stammt vom Pylon, dem orange-weiss gestreiften «Hütchen», das im Verkehr zu Markierungszwecken verwendet wird.

Das neue Lehrmittel des bfu ist in Zusammenarbeit mit Instruktoren der Polizei, Eltern und Lehrpersonen entstanden. Für 2016 plant die bfu ein zweites Massnahmenpaket zum Thema Velofahren.

sda

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