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LUZERN: Verliert die Altstadt ihre Beleuchtung?

Nächste Weihnachten bleibt die Reussbrücke vielleicht im Dunkeln: Es fehlt das Geld, um die traditionelle Kronenbeleuchtung aufzuhängen.
Lena Berger
Die traditionelle Kronenbeleuchtung in der Kramgasse und auf der Reussbrücke. (Bild: PD)

Die traditionelle Kronenbeleuchtung in der Kramgasse und auf der Reussbrücke. (Bild: PD)

Seit über 50 Jahren verleihen die leuchtenden Kronen der IG Kronenbeleuchtung dem Kleinstadt-Quartier, der Reussbrücke und der Kramgasse in der Adventszeit einen besonderen Glanz. Nun ist diese Tradition in Gefahr. Der Grund: Wie bereits in der Hertensteinstrasse sind auch die dort ansässigen Ladenbesitzer immer weniger bereit, an die Weihnachtsbeleuchtung zu zahlen. «Von Geschäften in der Kram- und Krongasse kamen dieses Jahr gerade mal 700 Franken zusammen – das Aufhängen und der Betrieb der Beleuchtung in diesem Gebiet kosten aber 6500 Franken», sagt Thomas Zumstein, Kassier der IG Kronenbeleuchtung. «Sechs der insgesamt 22 Kronen sind unterfinanziert. So kann es nicht weitergehen.» Ob die Beleuchtung dieses Jahr noch vollständig aufgehängt wird, steht deshalb auf der Kippe.

Jährliche Kosten: 24 000 Franken

In diesen Tagen verschickt die IG Erinnerungen an die Geschäfte. «Wenn sich nicht mehr von ihnen bereit erklären, einen Beitrag zu leisten, werden wir das direkte Gespräch suchen», kündet Zumstein an. Wenn auch das nicht fruchte, werde es allerdings schwierig. Pro Jahr kostet die Kronenbeleuchtung 24 000 Franken. 18 500 Franken muss für die Installation bezahlt werden, der Rest wird für Strom, Versicherungen und Rückstellungen gebraucht. Derzeit fehlen in der Kasse noch 3500 Franken. «Wir denken darüber nach, als letzte Möglichkeit die Kronen über der Reussbrücke und in der Kramgasse einfach nicht mehr aufzuhängen», so Zumstein. «Wir haben in den letzten Jahren Defizite eingefahren, und das Vermögen ist auf 4100 Franken gesunken. Wenn nicht mehr alle Kronen aufgehängt werden, können wir die Kosten reduzieren.»

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