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LUZERN: Versicherungen kritisieren Kanton

Jetzt schalten sich sogar die Krankenversicherungen Concordia und die CSS Versicherungen, beide mit Sitz in Luzern, in die kantonale Spardebatte ein.
Hauptsitz der CSS und Concordia in Luzern. (Bilder: LZ)

Hauptsitz der CSS und Concordia in Luzern. (Bilder: LZ)

In diesen Tagen haben sie einen Brief an die Parteipräsidenten, die Fraktionspräsidenten des Kantonsrats und an dessen Mitglieder der Gesundheitskommission verschickt. Darin mahnen sie, dass eine all­fällige Streichung der individuellen Prämienverbilligungen (IPV) «rechtswidrig» sei und «zu einem grossen bürokratischen Aufwand bei den Versicherern» führen werde. Das führe auch beim Kanton zu Mehrkosten, «nämlich wenn sich Versicherte längerfristig verschulden».

Die Luzerner Regierung hat im Januar trotz des budgetlosen Zustandes die IPV von 24,9 Millionen Franken bis September provisorisch ausbezahlt. Da die Krankenkassen im September die Rechnungen für November verschicken, aber frühestens Ende September Klarheit über das Budget und die definitiven Kosten der IPV herrscht, müssen die Betroffenen mindestens zwei Monate lang die volle Prämie zahlen. Das nehmen die Versicherer nun «mit Besorgnis zur Kenntnis», heisst es im Brief, der unserer Zeitung vorliegt, weiter. Betroffen seien rund 22 000 Personen.

Mitte September wird der Kantonsrat die Streichung der IPV beraten. (red)

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