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LUZERN: Viele Besucher an der Swiss-Handicap-Messe

Hunderte besuchten am Freitag und Samstag die Swiss Handicap Messe 2015 in Luzern. Die Organisatoren zeigen sich sehr zufrieden und ziehen ein positives Fazit.
Junge Menschen mit Behinderung hatten an der Swiss Handicap Messe Spass beim Rollstuhlbasketball. (Bild: PD)

Junge Menschen mit Behinderung hatten an der Swiss Handicap Messe Spass beim Rollstuhlbasketball. (Bild: PD)

Vom Schiessen nach Gehör über E-Hockey im Elektro-Rolley, Klettern, Segeln, Bungee -Trampolin – die Swiss Handicap Messe hatte für alle Besucher etwas zu bieten. «Wir können sehr zufrieden sein. Das Messepublikum hat die zahlreichen sportlichen Angebote und Herausforderungen fantastisch angenommen und konnte einen sehr guten Einblick in die Welt des Behindertensports bekommen», sagte Peter Keller, Präsident vom Dachverband des Schweizerischen Behindertensports PluSport, der die sportlichen Aktivitäten organisierte.

Podium mit Prominenz

Neben dem grossen sportlichen Angebot wurde auch noch eine Podiumsdiskussion zum Thema Sportförderung organisiert, wie PluSport mitteilte. Auf der Bühne diskutierten die ehemalige Skirennfahrerin Maria Anesini-Walliser, die mehrfachen Medaillengewinner an Paralympischen Spielen Heinz Frei und Urs Kolly und Luana Bergamin von PluSport sowie der zurückgetretene Kunstturner Lucas Fischer. Alle waren sich einig, dass im Bereich Behindertensport bereits beachtliches geleistet wird. Allerdings gebe es nach wie vor Verbesserungspotenzial.

Prix Sana verliehen

Am Samstag wurde anlässlich der Messe der Gesundheitspreis Prix Sana verliehen. Der mit insgesamt 30'000 Franken dotierte Preis zeichnet Menschen für ihren uneigennützigen Einsatz zu Gunsten von Kindern und Familie aus.

Das Ehepaar Theres Lindt und Thomas Mainberger aus Ittigen bei Bern wurden für ihr aussergewöhnliches Engagement ausgezeichnet, mit dem sie gemeinsam seit fünfzehn Jahren zum Teil schwerstbehinderte Kinder in ihrem Privathaus betreuten.

Christine Gäumann aus Winterthur ZH wurde für ihren "unschätzbaren persönlichen Einsatz" geehrt, mit dem sie ein Winterthurer Projekt zur Verbesserung der Situation von Kindern psychisch kranker Eltern erfolgreich vorantreiben und aufbauen half.

Dritte Preisträgerin ist die Jurassierin Coralie Baraviera. Sie wurde als Zeichen der Wertschätzung für ihre "berührend positive Lebenseinstellung" bei der Begleitung ihres Ehemanns geehrt, der kurz nach der Hochzeit Opfer eines schlimmen Unfalls wurde.

Die Fondation Sana ist eine gemeinnützige Stiftung und engagiert sich nach eigenen Angaben als Hauptaktionärin der Helsana-Gruppe für ein leistungsfähiges, freiheitliches und solidarisches Gesundheitswesen sowie für gemeinnützige Projekte.

pd/sda/rlw

Jeder konnte an der Swiss Handicap Messe in Luzern seine Stärken finden. (Bild: PD)

Jeder konnte an der Swiss Handicap Messe in Luzern seine Stärken finden. (Bild: PD)

Die Messe hatte ein breites Sportangebot. (Bild: PD)

Die Messe hatte ein breites Sportangebot. (Bild: PD)

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