LUZERN: Virus legt reihenweise Kinder flach

Derzeit grassiert im Kanton die Hand-Fuss-Mund-­Krankheit. Kinderärzte sagen, es sei so schlimm wie schon lange nicht mehr.

Robert Knobel
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Gegen eine Ansteckung kann man mit regelmässigem Hände waschen oder Desinfizieren vorbeugen. (Bild: Neue LZ (Archiv))

Gegen eine Ansteckung kann man mit regelmässigem Hände waschen oder Desinfizieren vorbeugen. (Bild: Neue LZ (Archiv))

Die Krankheit verläuft zwar meist harmlos, ist aber äusserst schmerzhaft und hoch ansteckend: In den Luzerner Kinderarztpraxen vergeht zurzeit kein Tag, ohne dass kleine Patienten mit den typischen Symptomen vorbeikommen – Bläschen an Händen, Füssen und im Mund. Deshalb heisst sie Hand-Fuss-Mund-Krankheit.

Er habe zurzeit täglich bis zu fünf Kinder mit dieser Diagnose in seiner Praxis, sagt der Willisauer Kinderarzt Mohamed Shalati. Auch Hans-Peter Roost, Stellvertreter des Luzerner Kantonsarztes, sagt: «Wir haben den Eindruck, dass es zurzeit mehr Fälle gibt als in den vergangenen Jahren.»

Die Hand-Fuss-Mund-Krankheit trifft vor allem Kinder, aber auch Erwachsene können betroffen sein. Wobei nur jeder fünfte Infizierte überhaupt Symptome hat.