LUZERN: Weg frei für die 734 Meter lange Rundstrecke

Die Finnenbahn auf der Luzerner Allmend gehört wieder den Läufern: Rechtzeitig auf die Sommersaison konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

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Sie eröffnen die Finnenbahn auf der Luzerner Allmend (von links): Projektleiter Umweltschutz Stefan Herfort, Stadträtin Ursula Stämmer und Marcel Villiger, Präsident des Quartiervereins Sternmatt. (Bild Pius Amrein)

Sie eröffnen die Finnenbahn auf der Luzerner Allmend (von links): Projektleiter Umweltschutz Stefan Herfort, Stadträtin Ursula Stämmer und Marcel Villiger, Präsident des Quartiervereins Sternmatt. (Bild Pius Amrein)

Die 734 Meter lange Bahn führt vom Zihlmattweg, über den Vorplatz der Turnhallen Hubelmatt, um drei Fussballfelder zum Leichtathletikstadion und zurück zum Zihlmattweg. Die Stadt Luzern hat insgesamt 440 Meter mit Holzschnitzel ausgelegt, 124 Meter der Bahn befinden sich auf einem Kiesweg und 170 Meter auf dem Trottoir des Zihlmattweges.

Per Ende April konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, wie die Stadt Luzern mitteilt. Die neue Bahn werde von den Sportvereinen und Hobbyläufern bereits rege genutzt. Die Finnenbahn auf der Allmend dient als Ersatz für die Finnenbahn bei der Leichtathletikanlage, die aufgegeben wurde. Die Kosten betragen rund 80'000 Franken.

Die Stadt Luzern hat die Streckenführung in Zusammenarbeit mit den Sport- und Quartiervereinen bestimmt. Ursprünglich war geplant, die neue Finnenbahn im Bereich Allmend West oder im Bereich der Kunstrasenfelder auf Allmend Süd zu realisieren. Die Stadt hat diese Varianten aufgrund von Nutzungskonflikten und aus Sicherheits- und Beleuchtungsgründen vor allem von den beiden Quartiervereinen Obergrund und Sternmatt abgelehnt. Die jetzige Streckenführung stosse bei allen Beteiligten auf ein positives Echo, schreibt die Stadt weiter.

Entwicklung der Luzerner Allmend

Noch ist die Allmendentwicklung nicht abgeschlossen. Im Rahmen des Projektes Natur- und Erholungsraum setzt die Stadt Luzern bis 2017 weitere Aufwertungsmassnahmen um. Aktuell werden die von der Altlastensanierung betroffenen Flächen auf den ehemaligen Schiessplätzen begrünt und bepflanzt. Entlang des neu erstellten, rund ein Kilometer langen Naturerlebnisrundwegs entstehen bis Ende 2016 Erlebnisstationen. 2017 wird der Veranstaltungsparkplatz P4 beim ehemaligen Schiesstand B zu Gunsten von Magerwiesen aufgehoben.

Im Bereich des sogenannten Grünkorridors plant die Stadt Luzern für diesen Sommer den Bau einer zusätzlichen Wegverbindung. Dadurch sollen «die Freiräume östlich und westlich der Horwer Strasse besser miteinander vernetzt werden können», schreibt die Stadt Luzern. Ausserdem sollen die Planungen für das Schulprojekt «Lernburg», das die Umnutzung eines Teils der ehemaligen Häuserkampfanlage vorsieht, wieder aufgenommen werden. Die übrigen militärischen Bauten im Gebiet werden zirka Mitte Mai aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Zum Abschluss der Entwicklung des Natur- und Erholungsraums Allmend soll auch das Signalisationskonzept umgesetzt werden. So wird unter anderem die Hundefreilaufwiese südlich der Kaserne signalisiert. Auf den übrigen Flächen herrscht Leinenzwang.

pd/rem