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LUZERN: Weggiser Biobauer gewinnt Schweizer Umweltpreis

Die Schweizerische Umweltstiftung hat Biolandwirt Bruno Muff vom Haldihof Weggis in der Kategorie Unternehmen den Schweizer Umweltpreis verliehen. Der Preis ist mit 10'000 Franken dotiert.
Bruno Muff vom Haldihof in Weggis gewinnt den Schweizer Umweltpreis 2016 (Bild: ZVG / Pit Buehler)

Bruno Muff vom Haldihof in Weggis gewinnt den Schweizer Umweltpreis 2016 (Bild: ZVG / Pit Buehler)

Biobauer Bruno Muff durfte am Donnerstag im Theater Pavillon Luzern aus den Händen von Stiftungsratspräsident Jost Schumacher einen Check von über 10‘000 Franken entgegennehmen.

«Bruno Muff’s Betrieb ist eine Natur-Manufaktur vom Feinsten und zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie die Erzeugnisse mit grosser Sorgfalt ohne jegliche Zusätze und mit viel Respekt vor der Natur hergestellt werden können», sagt Erich Rico Kirchhofer, Geschäftsführer der Schweizerischen Umweltstiftung. «Bruno Muff imponierte der Jury durch die konsequent ökologische Ausrichtung des gesamten Betriebs.»

Der Biolandwirt aus Weggis verkauft auf seinem Hofladen eine ganze Palette von Bioprodukten von Edelbränden über Most, Senf, Essig bis hin zu Fruchtaufstrichen. Der Haldihof habe auf eindrückliche Art und Weise bewiesen, wie ökologische Landwirtschaft und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut gebracht werden können, so Kirchhofer. (Kinder als Leserreporter: Zum Porträt von Bruno Muff »)

Der Umweltpreis 2016 stand ganz im Zeichen der Biodiversität. Die Schweiz beherbergt eine grosse Naturvielfalt, welche unter anderem auf die Topografie, die grossen Höhenunterschiede mit ihren klimatischen Gegensätzen und die zentrale Lage im Herzen Europas zurückzuführen ist. Dazu kann auch «Urban Greening» beitragen.

Drei weitere Gewinner

In der Kategorie «Institutionen & Organisationen» setzte sich das Bildungszentrum für Naturberufe Grangeneuve in Posieux durch. Die Berufsfachschule verdiente sich diesen Preis dank seiner Naturanlagen, mit der sie Theorie und Praxis in der Wissensvermittlung hautnah verknüpft.

Siegerin in der Kategorie «Jugendförderung» ist der Verein Vatorex mit Sitz in Winterthur. Das start-up-Unternehmen Vatorex fördert die Bienengesundheit durch ein effizientes, praxistaugliches Hyperthermie System zur Varroabekämpfung.

Der diesjährige Anerkennungspreis für aussergewöhnliches Engagement zugunsten der Natur wurde der Migros Genossenschaft verliehen. Der Detailhändler hat sich in seinem Nachhaltigkeitsprogramm verpflichtet, die eigenen Firmenareale, Freizeitanlange und Wohnareale so naturnah wie möglich zu gestalten.

pd/rem

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