Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

LUZERN: Weniger Ferienpässe, mehr betreute Kinder

Die Verkaufszahlen des Ferienpasses sind im Vergleich zum letzten Jahr rückläufig. Doch diese Tendenz betrifft nicht alle Bereiche des Angebots.
Zahlreiche Kinder feierten vor einigen Wochen die Eröffnung der Ferienpass-Saison im Schulhaus Maihof. (Bild: PD Stadt Luzern (17. Juli 2017))

Zahlreiche Kinder feierten vor einigen Wochen die Eröffnung der Ferienpass-Saison im Schulhaus Maihof. (Bild: PD Stadt Luzern (17. Juli 2017))

Unter dem Motto «1001 Nacht» ist das diesjährige Luzerner Ferienpass-Programm nach sechs Wochen zu Ende gegangen. Wie die Organisatoren mitgeteilt haben, ziehen sie eine positive Bilanz: Rund 60 Firmen, Vereine und Institutionen hätten ein abwechslungsreiches Programm mit 175 Besichtigungen und 54 Aktivitäten auf die Beine gestellt, an dem über 3700 Kinder und Jugendliche teilgenommen hätten.

Insgesamt wurde der Ferienpass, der zudem einen freien Zugang zu Freibädern, Museen und anderen Freizeitinstitutionen ermöglicht, 4361-mal verkauft. Das sind rund 300 Pässe weniger als im Vorjahr, in welchem noch 4646 verkauft worden sind.

Nachfrage sinkt nur bei günstigerem Pass

Rückläufig war die Nachfrage aber nicht überall: Laut den Veranstaltern verzeichnet der Ferienpass Rot seit 2012 einen stetigen Anstieg. Diesen Sommer wurde er rund 1840-mal verkauft, letztes Jahr waren es noch rund 1590. Mit diesem Pass für 17 Franken pro Woche erhält man nebst den besagten Gratiseintritten auch Zugang zu Aktivitäten und Besichtigungen. Weniger gefragt war hingegen der günstigere Ferienpass Blau für 12 Franken pro Woche, der Gratiseintritte ermöglicht, nicht aber die Teilnahme an Aktivitäten. Diesen Sommer wurde er rund 2520-mal bezogen, im Sommer davor noch 3050-mal.

Die Organisatoren vermuten daher eine Verlagerung des Bedarfs zum Ferienpass Rot: «Das Angebot dieses Passes scheint die Bedürfnisse der jüngeren Hauptzielgruppe gut abzudecken. Für die älteren Schüler, die Zielgruppe des Ferienpasses Blau, gibt es hingegen immer mehr Freizeitaktivitäten von anderen Anbietern», sagt Lisa Meier, Ressortleiterin Freizeitangebote bei der Stadt Luzern. Als Beispiele nennt sie Lager oder andere Angebote von Vereinen wie etwa beispielsweise der Pfadi. «Wir sehen diese aber nicht als Konkurrenz. Im Vergleich zu früher ist das Freizeitangebot für Kinder heute qualitativ höher.»

Weiterhin gefragt ist das seit letztem Jahr bestehende Ganztagesangebot, die beaufsichtigte Tagesanimation. Mit total 407 Anmeldungen sei sie «sehr gut besucht» gewesen, im Schnitt hätten pro Tag zwanzig Kinder teilgenommen. 2016 waren es insgesamt 316 Anmeldungen.

Unter den vielen Programmpunkten gab es schliesslich auch einige Renner: Rekordzahlen verzeichnete das wöchentliche Ferienpass-Kino. Sehr beliebt waren zudem die Ateliers Magisches Fernrohr und Aladdin’s Wunderlampe sowie die Besichtigungen des Kinderspitals und der Samariter in Kriens.

Gabriela Jordan

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.