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LUZERN: Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn für die EWL

Energie Wasser Luzern (EWL) hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz erwirtschaftet. Trotzdem konnte der Gewinn gesteigert werden.
Im vergangenen Jahr konnte die EWL für ihr Unterwerk Steghof einen Solarpreis entgegennehmen. (Bild: PD)

Im vergangenen Jahr konnte die EWL für ihr Unterwerk Steghof einen Solarpreis entgegennehmen. (Bild: PD)

EWL verzeichnete laut eigenen Angaben ein «starkes Jahr 2015». Im schwierigen Marktumfeld erreichte der Stromkonzern einen Umsatz von 267,4 Millionen Franken. Der Jahresgewinn stieg um 6,1 Millionen Franken auf 37,8 Millionen Franken. Der operative Geldfluss lag mit 68 Millionen Franken 4,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Der gesamte Stromabsatz erhöhte sich um 7,7 Prozent auf 639,6 Gigawattstunden. «EWL gelang es, die grosse Mehrheit der bisherigen Kunden zu halten und ausserhalb des Versorgungsgebietes wichtige Neukunden zu akquirieren», teilt der Stromkonzern mit.

EWL investierte im letzten Jahr 60,1 Millionen Franken, vor allem in die neuen Geschäftsfelder Telekommunikation und Wärme, aber auch in die Versorgungssicherheit von Wasser und Strom. Davon profitiert auch die Stadt Luzern: Die Dividende steigt von 12,5 auf 15 Millionen Franken.

In diesem Jahr steht der Ausbau der Geschäftsfelder Wärme und Telekommunikation im Fokus. Grosse Investitionen sind im Rontal und in Emmen geplant, um das Fernwärmenetz zu erweitern. Zudem werden 2016 die Projekte zur Seewassernutzung für Wärme und Kälte weiterentwickelt und auf dem Sonnenberg in Kriens wird ein neues Quellwasserwerk gebaut.

Erstmals musste EWL die Vergütungen der einzelnen Mitglieder von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat publizieren. Das Salär von CEO Stephan Marty stieg gegenüber dem Vorjahr von rund 366'000 auf 374'000 Franken. Verwaltungsratspräsident Silvio Degonda erhielt hingegen knapp 3000 Franken weniger als 2014, nämlich knapp 48'000 Franken. Das Stadtparlament hatte 2015 mehr Lohntransparenz für die ausgelagerten städtischen Betrieben beschlossen.

Hinweis: Der vollständige Geschäftsbericht »

pd/rem/sda

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