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LUZERN: Wettsteinpark lädt Kinder wieder zum Spielen ein

Nach viermonatigen Umbauarbeiten ist am Freitag der Spielplatz Wettsteinpark von Stadtpräsident Stefan Roth neu eröffnet worden. Entstanden ist ein grüner Raum, in welchem die Kinder die Natur erleben und von einem vielfältigen Spielangebot profitieren können.
Das neue Klettergerüst mit verschiedenen Wegen und Abgängen und Anbaurutsche. (Bild: pd)

Das neue Klettergerüst mit verschiedenen Wegen und Abgängen und Anbaurutsche. (Bild: pd)

Vom November 2015 bis Februar 2016 ist der Spielplatz Wettsteinpark auf dem Bramberg umgestaltet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet worden. Insgesamt kostete die Umgestaltung und die neuen Spielgeräte 230‘000 Franken, wie die Stadt Luzern am Freitag mitteilte. Ein Teil davon wurde aus dem Bauprojekt Wettsteinpark und dem Spielplatzfond entnommen. Der restliche Betrag wurde aus der laufenden Rechnung der Stadtgärtnerei finanziert.

Das Ziel der Umgestaltung war es, einen Raum zu schaffen, in welchem kleineren und grösseren Kindern vielfältige Spielmöglichkeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Herausforderungen geboten werden. Es sollen spannende Erfahrungsfelder entstehen, wo die Kinder einerseits lernen, Gefahren richtig einzuschätzen und andererseits die Sicherheitsnormen stets gewährleistet sind.

Beim Umbau mussten die meisten alten Spielgeräte aufgrund ihres schlechten Zustandes (rostige, durchgefaulte oder abgewetzte Stellen) entfernt werden. Andere wiesen Sicherheitsmängel auf oder entsprachen nicht mehr den neusten Sicherheitsnormen. Als Ersatz wurde ein neues Klettergerät mit verschiedenen Wegen und Abgängen und einer Anbaurutsche gebaut. Auch die Schaukeln und der Tischtennistisch wurden durch neue Konstruktionen ersetzt. Als Sitzgelegenheit wurden neben der bereits bestehenden Natursteinmauer Bänke und kleine Hocker mit Kindertischen errichtet.

Das Highlight des neuen Spielplatzes ist ein Wasserspiel. Es wurde aus einem alten Mammutbaumstrunk geschnitzt, der aufgrund eines Pilzbefalls bereits vor Jahren auf dem Spielplatz gefällt werden musste. Mit einer Drehpumpe aus Edelstall können die Kinder das Wasser durch die geschnitzten Wege im Holz befördern.

Die Spielplatzplanung fundiert auf den Ideen und Bedürfnissen von verschiedenen Anspruchsgruppen. Als Grundlage diente einerseits die Auswertung einer Befragung der Anwohner des Spielplatzes. Anderseits wurde auch das Wettbewerbsprojekt «Toile de Jouy» berücksichtigt, das die Grundsätze der gesamten Parkgestaltung festlegt. Auch die Anliegen des Kinder- und Jugendparlaments, der Quartiervereine und Krippen sind in die Spielplatzgestaltung eingeflossen.

pd/zim

Das Wasserspiel wurde aus einem Mammutbaumstrunk geschnitzt, der auf dem Spielplatz gefällt werden musste. (Bild: pd)

Das Wasserspiel wurde aus einem Mammutbaumstrunk geschnitzt, der auf dem Spielplatz gefällt werden musste. (Bild: pd)

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