LUZERN: «Widder» schenkt dem Neubad 50'000 Franken

Die Genossenschaft zum Widder hat sich aufgelöst. Das noch vorhandene Vermögen erhält der Verein Neubad.

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Die Initianten der früheren Genossenschaftsbeiz überreichen den Verantwortlichen des Netzwerks Neubad den Check in der Höhe von 50'000 Franken. (Bild: PD)

Die Initianten der früheren Genossenschaftsbeiz überreichen den Verantwortlichen des Netzwerks Neubad den Check in der Höhe von 50'000 Franken. (Bild: PD)

Anfang Januar stimmten, bei einer Gegenstimme, 280 Stimmberechtigte der Genossenschaft zum Widder der Überweisung des noch vorhandenen Kapitals von 50'000 Franken an den Verein Netzwerk Neubad zu. Dieser kann das frühere Luzerner Hallenbad zwischennutzen. Adrian Albisser, Vorstandsmitglied des Neubads, zeigt sich glücklich: «Die grosszügige Unterstützung durch den Widder stellt einen wichtigen Anschub für unser Konzept dar, welches das ehemalige Hallenbad für Kultur- und Kreativwirtschaft nutzbar machen will.»

Damit geht die Geschichte der früheren Genossenschaftsbeiz zum Widder zu Ende. Zurück bleibt als Erinnerung die Publikation «Widderlich - aber gut zum Fressen». Sie dokumentiert gemäss Adrian Schmid, Gründungspräsident der Genossenschaft zum Widder, wie die Idee einer besseren Form menschlichen Zusammenarbeitens für eine kurze Zeit Realität wurde.

Die Genossenschaftsbeiz wurde im Februar 1981 als kultureller und kulinarischer Treffpunkt an der Zürichstrasse eröffnet. 22 Jahre später verkauften die Verantwortlichen die Liegenschaft zum Widder mit einem Reingewinn von 24 Franken. Seit 2003 wird der frühere Widder als indisches Spezialitätenrestaurant unter dem Namen «Masala» geführt.

pd/rem