LUZERN: Wirtschaftsverband: Stadt soll für Bleiben der LUKB sorgen

Der Wirtschaftsverband der Stadt Luzern (WVL) setzt sich dafür ein, dass die LUKB an ihrem jetzigen Standort in der Stadt bleibt. Der Stadtrat solle die notwendigen Schritte «unbürokratisch» umsetzen, damit die Bank nicht hunderte Arbeitsplätze nach Emmen umsiedelt.

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Trotz Unsicherheiten geht die LUKB davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate im vierten Quartal fortsetzt (Symbolbild Neue LZ).

Trotz Unsicherheiten geht die LUKB davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate im vierten Quartal fortsetzt (Symbolbild Neue LZ).

«Nach unserer Information befindet sich die Anfrage der LUKB bereits seit rund zwei Jahren in der Bearbeitung durch die Baudirektion der Stadt Luzern. Anscheinend gibt es auch nach der durchaus langen Bearbeitungszeit immer noch nicht beantwortete oder nicht gelöste Fragen betreffend Ausnützungsfläche und Gebäudehöhe», schreibt der WVL in seiner Mitteilung vom Donnerstagabend.

Die LUKB erwägt mehrere hundert Arbeitsplätze an den Seetalplatz zu verlegen (wir berichteten). Der WVL schreibt weiter, dass er es sehr bedauern würde, wenn die Verwaltung das Projekt nicht mit «der nötigen Priorität» bearbeiten würde. Ein Wegzug würde eine schwerwiegende Signalwirkung haben.

Der WVL fordert den Stadtrat deshalb auf, die «verschiedenen Problembereiche transparent offenzulegen, die offenen Fragestellungen konstruktiv zu lösen und die notwendigen Schritte energisch und unbürokratisch umzusetzen, damit die LUKB nicht nur ihren formellen Sitz sondern auch ihre Arbeitsplätze in Luzern beibehält».

pd/zfo