LUZERN: «Wort zum Sonntag»: Sprecher aus Luzern

Ab 4. Oktober wird ein neues Team das «Wort zum Sonntag» sprechen und aktuelle Themen aus christlicher Perspektive im Schweizer Fernsehen kommentieren. Auch zwei Theologen aus oder mit Vergangenheit in Luzern sind dabei.

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Die beiden Theologen aus Luzern, Kata Wissmiller (zweite von rechts) und Ioan Jebelean (rechts) im neuen Team mit Meinrad Furrer, Sibylle Forrer und Martin Kuse (von links). Sie sind die neuen Sprecher des «Wort zum Sonntag» im SRF. (Bild: SRF / Merly Knörle)

Die beiden Theologen aus Luzern, Kata Wissmiller (zweite von rechts) und Ioan Jebelean (rechts) im neuen Team mit Meinrad Furrer, Sibylle Forrer und Martin Kuse (von links). Sie sind die neuen Sprecher des «Wort zum Sonntag» im SRF. (Bild: SRF / Merly Knörle)

Die insgesamt fünf Theologinnen und Theologen gehören verschiedenen Konfessionen an und werden abwechselnd in der Traditionssendung am Samstagabend um 20 Uhr auf SRF 1 zu sehen sein, wie das Schweizer Fernsehen mitteilt.

Ioan Livius Jebelean ist 1954 in Rumänien geboren und aufgewachsen. Er promovierte in Bern in christkatholische Theologie und wurde 1992 zum christkatholischen Priester geweiht. Seit 1995 ist er Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern. Als «Oecumenical Officer» für die Internationale Bischofskonferenz engagiert er sich international im ökumenischen Dialog. Ioan Livius Jebelean ist für ein Christkatholisches Hilfswerk in verschiedenen Projekten in Asien und Kolumbien tätig.

Jebelean sagt: «Eine lebendige Spiritualität, die hier und jetzt den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird, stärkt das Grundvertrauen in das Leben und ist Voraussetzung, um Mit-Mensch zu sein. Deshalb möchte ich im Wort zum Sonntag Wege zu einer vertrauensvollen und positiven Lebenseinstellung aufzeigen und christliche Fragen auch an ein Publikum richten, das damit vielleicht wenig vertraut ist. Ich bin überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit solchen Fragen für unser Zusammenleben wertvoll ist.»

Katja Wissmillerwurde 1975 in Frankfurt am Main geboren und liess sich zunächst zur Fotografin ausbilden. Sie studierte katholische Theologie in Luzern und leitete bis 2013 die Fachstelle der FrauenKirche Zentralschweiz für Feministische Theologie in Luzern. Als freie Journalistin schrieb sie zahlreiche Artikel zu Feminismus, Frauen und Gender.

Wissmiller sagt: «Was zählt eigentlich? Was brauchen wir voneinander? Und wie entsteht Glück? Solche Fragen lassen sich in den 4 Minuten im Wort zum Sonntag nicht beantworten, aber es ist möglich, sie dort zu stellen – zu dem, was uns die Gegenwart abverlangt.»

Neu im Team ist auch Meinrad Furrer, der in der Region Luzern geboren wurden und heute Seelsorger im ökumenischen Projekt an der Predigerkirche in Zürich ist, sowie Sibylle Forrer, Pfarrerin von Oberrieden und Martin Kuse, tätig im Gemeindepfarramt inMöriken-Wildegg.

pd/rem