LUZERN: Zeughaus erstrahlt bald in neuem Licht

Im Rahmen des Plan Lumière wird das Zeughaus in Luzern ab Donnerstag neu mit Gobo-Projektoren beleuchtet. Dieselbe Technik wird bereits für die Museggtürme angewendet. Und in diesem Jahr sind noch weitere Beleuchtungen geplant.

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Vorbei sind die dunklen Zeiten für die Fassade des Zeughauses: Ab Donnerstag wird diese neu beleuchtet. (Bild: Archiv / Neue LZ / Manuela Jans)

Vorbei sind die dunklen Zeiten für die Fassade des Zeughauses: Ab Donnerstag wird diese neu beleuchtet. (Bild: Archiv / Neue LZ / Manuela Jans)

Die Südostfassade des Zeughauses wird neu mit drei und die Südwestfassade mit einem Gobo-Projektor angestrahlt. Dieses Projektionsverfahren ermögliche eine präzise und gleichmässige Anstrahlung, teilt die Stadt Luzern mit. Denn durch eine in der Optik integrierte Maskierung, welche ähnlich funktioniert wie ein Dia, werden Taubennistplätze, Eingänge und Fenster abgedunkelt. Auch die Umrisse des Zeughauses würden exakt abgegrenzt, sodass kein Licht in den Nachthimmel oder an benachbarte Gebäude gelange, erklärt die Stadt. Der Stromverbrauch der vier Projektoren beträgt pro Jahr rund 965 Kilowattstunden. Dies entspricht bei einem Stromtarif von 20 Rappen pro Kilowattstunde rund 195 Franken. Die Museggtürme und weitere Sehenswürdigkeiten werden bereits mit diesem Verfahren beleuchtet.

Im Juni 2013 wurde sowohl die Südwest- als auch die Südostfassade des Zeughauses bereits provisorisch von Gobo-Projektoren beleuchtet. Das Projekt ist danach aufgrund verschiedener Rückmeldungen optimiert worden. Gegen das im August 2013 eingereichte Baugesuch für die definitiven Beleuchtungsmasten ist schliesslich keine Einsprache eingegangen.

Weitere Schritte noch dieses Jahr

Der Plan Lumière ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Luzern und des ewl Energie, Wasser, Luzern. Bis zum Ende des laufenden Jahres werden auch das Löwendenkmal sowie die Hofkirche neu beleuchtet. Im Juli wird zudem die bestehende Fassadenbeleuchtung des Hotels Schweizerhof optimiert. Dies geschieht im Rahmen des Public Privat Partnership-Projekts.

pd/spe