LUZERN: ZHB-Sanierungsgegner machen mobil

Ende Monat stimmen die Stadtluzerner über eine Initiative ab, die den Erhalt der Zentral- und Hochschulbibliothek fordert. Jetzt formiert sich Widerstand – mit prominenten Köpfen.

Alexander von Däniken
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Der Eingang der Zentral- und Hochschulbibliothek in Luzern. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

Der Eingang der Zentral- und Hochschulbibliothek in Luzern. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

«Luzern weiterentwickeln. Nein zum ZHB-Denkverbot!» Das ist der zentrale Slogan des neu gegründeten überparteilichen Komitees gegen die Initiative zur Erhaltung der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Nachdem die CVP-Stadtpartei am Dienstagabend entgegen der Position ihrer Grossstadtratsfraktion die Nein-Parole gefasst hatte, ist die Geburt des Gegnerkomitees nun ein Paukenschlag in der Abstimmungsdebatte. Schliesslich ist die Abstimmung schon am 28. September.

Federführend ist ein Co-Präsidium mit der CVP-Stadtparteipräsidentin und Kantonsrätin Andrea Gmür-Schönenberger, SVP-Grossstadrat Marcel Lingg und dem Stadtluzerner FDP-Kantonsrat Damian Hunkeler. Als Privatpersonen engagieren sich unter anderem Mark Bachmann, Chef des Fensterbauers 4B und LUKB-Verwaltungsrat sowie Hotelier Mike Hauser.