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LUZERN: Zirkusplatz auf der Allmend wird grösser

Für grössere Open-Airs hat es auch in Zukunft auf der Allmend keinen Platz. Die Allmend soll grundsätzlich als Freiraum erhalten bleiben. Die Stadt plant bauliche Massnahmen.
Pd/Rem
Der Zirkusplatz auf der Allmend (hier baut der Cirus Knie sein Zelt auf) soll vergrössert werden. (Bild: rem)

Der Zirkusplatz auf der Allmend (hier baut der Cirus Knie sein Zelt auf) soll vergrössert werden. (Bild: rem)

Die freien Flächen auf der Luzerner Allmend sollen in erster Linie der Natur- und Erholungssuchenden und damit der breiten Öffentlichkeit zugutekommen. Dies geht aus dem Entwicklungskonzept Allmend hervor, das die Stadt am Montag präsentiert hat. Neben den geplanten, neuen Fusswegen wird im Süden eine rund ein Kilometer lange Finnenbahn gebaut. Sie dient als Ersatz für die Finnenbahn bei der Leichtathletikanlage, die aus Sicherheitsgründen aufgegeben wird. Wieviel die neue Bahn kostet, ist derzeit noch unklar, teilt die Stadt mit.

1 Million Franken in Zirkusplatz

Saniert und etwas vergrössert wird der Zirkusplatz. Nördlich des Platzes wird zudem ein Schotterrasenplatz erstellt. Er dient als Ersatz für die Parkplätze, die nach 2016 aufgehoben werden. Die Vergrösserung des Zirkusplatzes und der neue Schotterrasenplatz seien wichtig für den Messe- und Veranstaltungsbetrieb, schreibt die Stadt weiter. Die Massnahmen sollen bis 2017 umgesetzt werden. Die Kosten für den Zirkusplatz und die Schotterrasenfläche belaufen sich auf rund eine Million Franken, die über die Spezialfinanzierung Parkraum finanziert werden.

Weitere Events auf der Allmend

Dank den von der Stadt geplanten Massnahmen sind zwei bis drei zusätzliche, kleinere oder mittlere Veranstaltungen auf der Allmend möglich. Grosse Open-Air-Festivals werde es aber auch künftig auf der Allmend nicht geben, teilt der Stadtrat mit.

Der Springgarten bleibt erhalten und steht dem Reitsport für regionale Concours weiter zur Verfügung. Der Kynologische Verein und die Hornussergesellschaft können ihre Trainingsflächen wie heute nutzen.

Nach dem Grundsatzentscheid des Stadtrates muss nun bis im Herbst eine Verordnung ausgearbeitet werden.

Allmend als Freiraumzone

Vor dem Bau der Swissporarena und der neuen Messehallen haben sich Stadtrat und Parlament 2006 darauf geeinigt, dass Dreiviertel der Allmend, die von den Bauvorhaben nicht betroffen sind, als Sport- und Freizeitraum sowie als offener, frei zugänglicher Landschaftsraum genutzt werden sollen. Neue Hochbauten in diesem Bereich haben Stadtrat und Parlament ausgeschlossen. Deshalb hat der Stadtrat entschieden, dass ein grosser Teil der ehemaligen Rennbahn als öffentlich zugänglicher Freiraum erhalten bleibt.

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