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LUZERN: Zu verkaufen: Elfenbein-Skulpturen

An der Haldenstrasse hat ein Geschäft Figuren angeboten, die aus Elfenbein gefertigt sind – ohne die nötigen Papiere.
Blick durch das Schaufenster in den Laden, in dem die beiden Elfenbeinfiguren zu sehen sind. (Bild: PD)

Blick durch das Schaufenster in den Laden, in dem die beiden Elfenbeinfiguren zu sehen sind. (Bild: PD)

Gemäss der Geschäftsführerin handelt es sich bei dem Verarbeitungsmaterial um echtes Elfenbein «von einem Elefanten aus Südafrika». Einem Ladenbesucher bot sie die beiden Stücke für 3400 Franken zum Kauf an. Doch als dieser sich nach einer Herkunftsbescheinigung erkundigte, konnte die Unternehmerin solche nicht vorweisen.

Das Problem: Seit Inkrafttreten des Washingtoner Artenschutzabkommens vor 40 Jahren ist der weltweite Handel mit Elfenbein weitgehend verboten. Gehandelt werden dürfen, mit Ausnahmen, nur noch Elfenbeinexponate von Tieren, die vor dem Abkommen erlegt wurden. Und auch dies nur, wenn Alter und Herkunft des Elfenbeins anhand von Kaufbelegen und/oder Zollausfuhrpapieren nachgewiesen werden können – oder wenn es sich nachweislich um antike Stücke handelt.

Angesprochen auf die Herkunft ihrer heiklen Verkaufsware, reagiert die Luzerner Ladeninhaberin mit Bedauern. «Ich habe nicht gewusst, dass der Verkauf ohne Papiere verboten ist», sagt die Frau. «Ich möchte mich in aller Form entschuldigen.» Die Exponate stehen inzwischen nicht mehr zum Verkauf.

Pascal Imbach

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