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LUZERN: Zwangsferien werden gekippt

Es gibt keine Zwangsferien für Gymi- und Berufsschüler. Selbst die Partei des Bildungsdirektors sträubt sich gegen die Sparpläne bei der Bildung.
Lukas Nussbaumer
Bildungsdirektor Reto Wyss erhält von den Parteien keine Rückendeckung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bildungsdirektor Reto Wyss erhält von den Parteien keine Rückendeckung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Noch vor ein paar Tagen wähnten sich die Regierung und die Planungs- und Finanzkommission des Kantonsrats auf der Siegerseite. Beide Gremien gingen davon aus, dass der Kantonsrat die Schüler und Lehrer an den Gymnasien und Berufsschulen eine zusätzliche Woche in die Ferien schicken wird. Damit könnte der Kanton Luzern im kommenden Jahr 4,1 Millionen Franken sparen.

FDP: «Unsinniger Vorschlag»

Jetzt zeigen Recherchen unserer Zeitung: Neben SP, Grünen und Grünliberalen, die nie einen Hehl aus ihrer Abneigung gegen die Sparpläne der Regierung bei der Bildung gemacht haben, stemmen sich auch SVP und FDP gegen Zwangsferien. Das sei «ein unsinniger Vorschlag», poltert etwa FDP-Fraktionschef Rolf Born.

Gegen ihren eigenen Bildungsdirektor stellt sich auch die CVP. Fraktionschef Ludwig Peyer sagt: «Wir tragen keine Massnahmen mit, die der Bildung schaden. Der bildungspolitische Schaden wäre grösser als der kurzfristige Gewinn.»

Während die Zwangsferien gekippt sind, sieht es für das Budget weiterhin nach einer Zitterpartie aus. SVP und FDP haben an ihren Fraktionssitzungen nämlich beschlossen, den Voranschlag abzulehnen, falls der Kantonsrat die Steuererhöhung gutheisst.

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