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Luzern: Zwei Personen wegen Gewalt an Polizisten festgenommen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Patrouille der Luzerner Polizei von zwei Personen bei der Arbeit behindert. Die beiden alkoholisierten Randalierer provozierten die drei Polizisten und schlugen grundlos auf sie ein.

(pd/lil) Am frühen Sonntagmorgen um kurz vor 04.30 Uhr ereignete sich an der Pilatusstrasse in Luzern eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen und drei Polizisten, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Dienstagmorgen mitteilt.

Eine Patrouille der Luzerner Polizei hatte eine Kontrolle durchgeführt und wollte dann mit dem Auto wegfahren. Sodann stellte sich ein 20-jähriger Schweizer vor das Polizeiauto und versperrte den Weg. Der Mann beschimpfte und bedrohte die drei diensthabenden Polizisten – darauf hin schlug er einem von ihnen mit der Faust ins Gesicht. Weitere Faustschläge konnten abgewehrt werden, indem der Mann vor Ort gebunden wurde. Die 27-jährige Begleiterin des Schlägers mischte sich sogleich ein und begann ebenfalls, auf die Polizisten einzuschlagen.

Beide Unruhestifter waren alkoholisiert: Ein Atemalkoholtest ergab 0,9 resp. 2,1 Promille. Die beiden wurden festgenommen und in getrennten Zellen untergebracht. Die Frau versuchte überdies, die Zelle zu fluten, indem sie den Wasserhahn laufen liess.

Die beiden Personen wurden wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte verzeigt. Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Luzern. Im Jahr 2018 verzeichnete die Luzerner Polizei 87 Fälle von Gewalt und Drohung gegen Polizisten.

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