LUZERN/BASEL: Luzernerin legt vier Brände innert einer Stunde

Einer Luzernerin wird beschuldigt, in Basel gleich vier Brände gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat Anklage gegen die 30-Jährige erhoben.

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Am 12. April dieses Jahres, in der Zeit von ca. 18 bis 19 Uhr, kam es an der Engelgasse zu zwei und am Aeschengraben und an der Centralbahnstrasse zu je einem Brandfall. Bei allen Fällen musste von einer Brandstiftung ausgegangen werden, wobei in drei Fällen das Feuer im Keller von Schulen und in einem Fall in einem Untergeschoss eines Geschäftshauses gelegt wurde.

Nach nur drei Tagen gefasst
Drei Tage nach den oben erwähnten Brandstiftungen konnte im Kleinbasel eine 30 Jahre alte und im Kanton Luzern wohnhafte Schweizerin von der Polizei kontrolliert und festgenommen werden, nachdem diese sich in einem Kleinbasler Schulhaus widerrechtlich aufgehalten und verdächtig gemacht hatte.

Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft
Die Untersuchungen des Kriminalkommissariates konnten in der Zwischenzeit abgeschlossen werden, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilt. Die 30-jährige wird aufgrund der Ermittlungen beschuldigt, die am 12. April verübten Brandstiftungen ausgeführt zu haben. Die Tatverdächtige befindet sich seither in Untersuchungshaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat Ende September 2010 Anklage beim Basler Strafgericht erhoben.

pd/zim