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LUZERN/BERN: Frühfranzösisch: Bundesrat warnt die Kantone

Bundesrat Alain Berset sieht den nationalen Zusammenhalt bedroht, sollte das Frühfranzösisch in der Primarschule gestrichen werden. Die Initianten der Luzerner Fremdspracheninitiative geben sich unbeeindruckt.
Guy Studer
Der welsche Bundesrat Alain Berset, hier mit Kindern zusammen anlässlich des nationalen Zukunftstags 2012, macht den Kantonen klare Ansagen bei den Fremdsprachen in der Primarschule. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Der welsche Bundesrat Alain Berset, hier mit Kindern zusammen anlässlich des nationalen Zukunftstags 2012, macht den Kantonen klare Ansagen bei den Fremdsprachen in der Primarschule. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Die Ansage ist unmissverständlich: Der Freiburger Bundesrat Alain Berset hat gar keine Freude über die Bestrebungen in mehreren Kantonen, Französisch aus der Primarschule zu streichen. In der Fragestunde im Nationalrat vom Montag hat er gesagt: «Kantonale Lösungen, die zu einer Benachteiligung der zweiten Landessprache führen könnten, würden den nationalen Zusammenhalt und die nötige Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften gefährden.» Dies wäre der Fall, wenn nur noch Englisch unterrichtet würde.

Initiative wird lanciert

Damit zielt Berset unter anderem auf die Luzerner Fremdspracheninitiative ab, für welche die Unterschriftensammlung am Samstag beginnt. Sie fordert nur noch eine Fremdsprache auf Primarstufe. Zwar widersprechen Bersets Worte dem Initiativtext nicht. Dies hält auch Annamarie Bürkli vom Initiativkomitee fest. Klar hingegen ist, dass es die Initiative – ähnliche oder gleiche Vorlagen sind auch in anderen Kantonen unterwegs – vor allem auf das Französisch abzielt. Berset droht deshalb, dass der Bund die Kantone via Verfassung auf Kurs bringen könnte. Der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss stützt diese Linie und würde eine nationale Lösung begrüssen.

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