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LUZERN/BERN: Luzerner Uni beteiligt sich an der «Big-Data»-Forschung

Die Universität Luzern beteiligt sich am nationalen Forschungsprojekt der sogenannten «Big Data». Für zwei Forschunungsteams stehen insgesamt 2,1 Millionen Franken zur Verfügung.
Die WWZ erweitern Ihr Reich der Kabel um 8100 Haushalte. (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt/laif)

Die WWZ erweitern Ihr Reich der Kabel um 8100 Haushalte. (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt/laif)

Die Digitale Kommunikation produziert immer mehr Daten. Doch wie kann Herausforderungen im Zusammenhang mit grossen Datenmengen begegnet werden? Dieser Frage geht das nationale Forschungsprojekt 75 «Big Data» nach. Dieses soll wissenschaftliche Grundlagen liefern, für einen wirksamen und angemessenen Einsatz von grossen Datenmengen.

An der «Big Data»-Forschung beteiligt sich die Universität mit zwei Forschungsteams. Das eine untersucht die die bereits existierenden wirtschaftsrechtlichen Normen in Bezug auf Data und Big Data und die Entwicklung regulatorischen Modelle und deren Verbreitung. Im Weiteren beschäftigt die Frage, inwiefern der Staat, in Anbetracht etwa bestehender handelsrechtlicher Schranken, immer noch frei agieren und neue Big-Data-Regelungen verabschieden kann. Es sollen gewisse Empfehlungen zur Prüfung der Zweckmässigkeit wirtschaftsrechtlicher Instrumente für Big-Data-Lösungen Gesucht sind zudem Modelle, die Daten-Protektionismus verhindern und gleichzeitig öffentliche und private Interessen schützen.

Das zweite Team widmet sich den methodischen Herausforderungen für die Disziplin Soziologie, die sich mit dem Aufkommen von grossen Datenmengen ergeben. Heute sind es weitgehend andere Disziplinen, die sich an der Untersuchung des weitreichenden Wandels der Daten und Methoden beteiligen. Soziologie könnte entscheidend mithelfen, um sich an der Analyse des digital geprägten Sozialen zu beteiligen. Doch dazu soll der methodische Werkzeugkasten der Soziologie erweitert werden, um Soziologen die Erhebung, die Bereinigung, die Analyse und die Interpretation von grossen, oftmals unstrukturierten, nicht-numerischen Daten zu ermöglichen.

Die beiden Projekte starten 2017 und nehmen drei bis dreieinhalb Jahre in Anspruch. Das Projekt, das sich mit dem Umfeld der interantionalen Handelsabkommen befasst, wird von Mira Burri, Dozentin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät,geführt. Die Assistehzprofessorin Sophie Mützel leitet das Projekt, das der Soziologie zu Wissen und Methodiken im Umgang mit Big Data aufzeigen will. Die beiden Projekte haben Budgets von 550'000 und 650'000 Franken..

pd/cv

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